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BHS Rotordrehvorrichtungen

Eine BHS Rotordrehvorrichtung (RDV) kühlt vorrangig den heißen Rotor einer Dampf ‑ oder Gasturbine bzw. eines Verdichters durch langsames Drehen sicher ab. Somit bleibt dieser formstabil. Rotordrehvorrichtungen sorgen zudem für das Losbrechen, Starten oder punktgenaue Positionieren von Wellensträngen.

Sowohl für frei verfügbare, als auch für nicht frei verfügbare Wellenenden bietet Voith Lösungen an, welche die Anforderungen von 0,2 bis 500 min-1 und Losbrech­mo­mente bis 100.000 Nm abdecken.
Bei frei verfügbarem Wellenende schätzen Kunden die Rotordrehvorrichtung im Paket mit einem BHS Turbogetriebe.

Mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bau von Rotordrehvorrichtungen mit über 2.000 Referenzen bestätigen die Zuverlässigkeit und Sicherheit der BHS Rotordreh­vorrichtungen.

Ihr Kontakt

Voith Turbo BHS Getriebe GmbH
Hans-Böckler-Straße 7
87527 Sonthofen, Germany

Vertrieb
sales.bhs@voith.com

Bestandskunden
Tel. +49 8321 802-824


Neukunden
Tel. +49 8321 802-825

Service
Notfall Hotline: Tel. +49 8321 802-555
service.bhs@voith.com
Tel. +49 8321 802-826

Technische Daten

Motorleistung 0,75 – 200 kW
Drehzahlen von 0,2 bis 500 min-1
Losbrech- und Massenträgheitsmomente 300 bis 100.000 Nm
bis 100.000 kg m²
Bauarten
  • mit Überholkupplung
  • mit Schwenkritzel
Normerfüllung ATEX
Spezialausführungen
  • mit Hydromotor
  • mit Rücklaufsperre
  • mit hydraulisch auslösender Überlastkupplung
  • mit schaltbarer Überholkupplung
    (Lock-out)
optionaler Lieferumfang
  • Steuerschaltschränke
  • Anbauteile:

    • Adapterflansche
    • Zahnkränze
    • Sanft-Starter

Vorteile und Nutzen

BHS Rotordrehvorrichtungen von Voith

  • bieten durch die exzellente Qualität der Komponenten und robuste Bauart eine hohe Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit. Die Produktivität Ihrer Anlage bleibt gewahrt.
  • erlauben durch das Schwenkritzel-Prinzip einen hohen Flexibilisierungsgrad für die Strangkonfiguration, da kein Wellenende benötigt wird. Dadurch verringern sich die Gesamtinvestmentkosten.
  • sichern den Werterhalt Ihrer Anlage durch das präzise gesteuerte Abkühlen des Rotors. Sie verringern Kosten, die durch Reparaturen entstehen.
  • ermöglichen durch die Integration weiterer Sicherheitskomponenten eine zu­sätzliche Steigerung der Anlagenverfügbarkeit und damit eine Verbesserung des ROI.

Typische Einsatzbereiche

Rotordrehvorrichtung mit Überhol­kupplung zur Montage an freie Wellenenden von

  • Getriebe
  • Dampfturbine
  • Axialverdichter
  • Radialverdichter
  • Expander
  • Getriebeverdichter

 

Rotordrehvorrichtung mit Schwenkritzel ohne frei verfügbares Wellenende zur Montage an / auf

  • Kupplungsverschalung
  • Turbinenlagerbock
  • Lagergehäuse eines Getriebeverdichters

 

Industrien:


  • Kraftwerke
  • Öl & Gas (upstream, midstream, downstream)
  • Petrochemie
  • Chemie
  • Stahl
  • Prüfstände

Technische Informationen

Funktionsprinzip mit Überholkupplung

Die BHS-Rotordrehvorrichtung (RDV) ist beispielsweise an das freie Ritzel­wellenende eines Getriebes montiert. Nach Prüfung der Startbedingungen (elektrischer Spannung, Schmieröldruck, Druckölanhebung, Stillstand des Turbinenrotors) stellt die RDV beim Start die Verbindung mit dem Rotor her. Die RDV schleppt dann den Wellenstrang auf eine definierte Drehzahl.
Bei weiterer Beschleunigung des Strangs entkoppelt die RDV, indem die Rutsch­verzahnung die Verbindung von RDV und Ritzelwelle in axialer Richtung löst. Die Zentrifugalkräfte drücken die Sperrklinken radial nach außen. Jetzt fährt die RDV bis zum Stillstand herunter. Fährt der Wellenstrang etwa für Wartungsarbeiten herunter, wird zeitgleich die RDV wieder auf Nenndrehzahl gebracht. Die Sperrklinken rasten ein und nach Synchronisation verbinden sich die RDV und die Welle. Der Wellen­strang wird kontrolliert auf eine geringe Drehzahl gebracht. Um den Läufer zu stoppen, wird die RDV ausgeschaltet.

Funktionsprinzip mit Schwenkritzel

Vollautomatischer Betrieb

Die Rotordrehvorrichtung (RDV) ist beispielweise auf dem Lagergehäuse einer Gasturbine montiert. Nach Prüfung der Startbedingungen wie Druckluftzufuhr, elektrischer Spannung, Schmieröldruck, Druckölanhebung und Stillstand des Turbinenrotors wird das Schwenkritzel in den Zahnkranz auf der Turbinenwelle eingespurt. So schleppt die RDV den Wellenstrang auf die RDV-Nenndrehzahl hoch. Dadurch ist die Gasturbine in der Lage, allein weiter zu beschleunigen. Die RDV spurt wieder aus und fährt auf Stillstand zurück. Wird der Wellenstrang für Wartungsarbeiten heruntergefahren, fährt die RDV ab einer bestimmten Auslaufdrehzahl der Turbine wieder auf Nenndrehzahl. Bei synchroner Drehzahl spurt das RDV-Schwenkritzel wieder ein und bringt den Wellenstrang kontrolliert auf eine niedrige Drehzahl. Um den Läufer zu stoppen, wird die RDV ausgeschaltet.

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