Diese Website verwendet Cookies, die es uns erlauben, Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu präsentieren. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

Menü
  • test
  • test
  • test
  • test
  • test
Omkareshwar, Indien

Schlüsselfertig in Rekordzeit

Nur 48 Monate – so schnell haben Techniker, Monteure und Ingenieure von Voith in Indien ein Wasserkraftwerk mit einer Gesamtkapazität von 520 Megawatt ans Netz gebracht. Ein Rekord, für den das Projekt von der indischen Staatspräsidentin ausgezeichnet wurde.

Selten treffen Jahrtausende alte Tradition und innovative Technik so unmittelbar aufeinander wie im zentralindischen Omkareshwar. Hier befindet sich einer der zwölf wichtigsten Shiva-Tempel des 1,2 Milliarden Einwohner zählenden Landes. Nur einen Kilometer flussabwärts steht ein hochmodernes Wasserkraftwerk, das die Menschen in mehr als 500 umliegenden Orten sowie im Bundesstaat Madhya Pradesh mit Strom versorgt.

Energie aus Wasserkraft

Strom ist in Indien bis heute ein kostbares Gut. Bevor das Wasserkraftwerk in Omkareshwar am Narmada-Fluss ans Netz ging, hatten die Menschen oft nur 15 Minuten Elektrizität am Tag. Inzwischen ist die kontinuierliche Stromversorgung sichergestellt. Und noch mehr, wie der verantwortliche Projektleiter, Werner Kellner, betont: „Das Wasserkraftwerk in Omkareshwar erzeugt Energie und unterstützt zusätzlich die landwirtschaftliche Nutzung des Wassers auf besonders wirtschaftliche und nachhaltige Weise. Die Fischbestände haben sich erhöht, die Ackerflächen werden über ein eigens gebautes System bewässert. Dadurch hat sich die Lebensmittelversorgung der Menschen vor Ort deutlich verbessert.“

Wasserkraft in Indien

Das gesamte Energiepotenzial der Wasserkraft in Indien wird auf 150 000 Megawattstunden beziffert. Bisher wird davon jedoch nur ein Viertel genutzt. Ziel der indischen Regierung ist es, mittelfristig den Anteil der Wasserkraft am Energiemix von aktuell 25 Prozent auf 40 Prozent anzuheben.

Automatisierung und Mechanik aus einer Hand

In Omkareshwar hat Voith je acht Francis-Turbinen inklusive Synchron-Generatoren mit einer Leistung von je 65 Megawatt installiert. Zusätzlich wurde ein vollständiges Automatisierungssystem aus der Serie „HyCon“ eingebaut - einer von Voith speziell für Wasserkraftwerke entwickelten Leittechnik. „Voith hat viele Maschinen dieser Art entwickelt und gebaut“, sagt Ralf Wiese, der als Projektmanager Leittechnik die Installation der Automatisierungstechnik in Omkareshwar betreut hat. „Unsere erfahrenen Ingenieure sind in der Lage, für jedes Wasserkraftwerk eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln und einzubauen.“

Turnkey-Gesamtanlage von Voith

Voith hat in Omkareshwar als Konsortialpartner von Jaiprakash die gesamte elektrische und mechanische Kraftwerksausrüstung geliefert, designt  und installiert. Und das in Rekordzeit. Denn in Indien gelten andere Maßstäbe in Sachen Zeit, weil Straßen nicht asphaltiert sind und die Infrastruktur wenig ausgebaut ist. „Regulär gilt bis heute in Indien, dass Bauphasen von Wasserkraftwerken bis zu zehn Jahre dauern können“, sagt Projektleiter Kellner. Voith hat die Gesamtanlage in Omkareshwar im besten Zusammenwirken der Standorte in Heidenheim, Delhi und São Paulo in nur vier Jahren fertig gestellt.

Ausgezeichnete Arbeit

Am 15. November 2007 ist das Wasserkraftwerk Omkareshwar pünktlich ans Netz gegangen. Für die frühe Fertigstellung des bedeutenden Wasserkraftprojektes wurde die Betreibergesellschaft Narmada Hydroelectric Development Corporation Ltd. (NHDC) ausgezeichnet. Den Preis des indischen Energieministeriums überreichte die Staatspräsidentin Pratibha Patil persönlich an die Firma NHDC.

RIGHT OFFCANVAS AREA