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27.01.2014

Standort Kiel: Künftig stärkere Ausrichtung auf Service- und Wartungsgeschäft

Gespräche mit Bietern werden nicht fortgesetzt
Am heutigen Montag, 27. Januar, hat die Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH beschlossen, die Gespräche über einen Verkauf der Lokomotivenfertigung am Standort Kiel nicht fortzusetzen. Die Gespräche mit Interessenten für die Übernahme der Lokomotivenfertigung hatten nicht zu einem aus Unternehmenssicht befriedigenden Fortführungsszenario, insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung bestehender Kundenverpflichtungen geführt.

Der Standort Kiel soll nun im Rahmen des konzernweiten Programms Voith 150+ bis zum 30. September 2014 restrukturiert werden. Verbunden mit dieser Restrukturierung ist eine stärkere Ausrichtung hin zum Service- und
Wartungsgeschäft für Schienenfahrzeuge.

Die Voith Turbo GmbH und Co. KG hat heute ihren Wirtschaftsausschuss über diesen Beschluss der Konzerngeschäftsführung informiert und wird im nächsten Schritt Gespräche mit dem Betriebsrat aufnehmen, um über die Umsetzung des Beschlusses im Detail zu beraten. Nach diesen Gesprächen wird die zukünftige Struktur des Standorts feststehen. Damit für alle Seiten schnellstmöglich Klarheit herrscht, sollen die Gespräche mit dem Betriebsrat möglichst zeitnah starten.

Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 43.000 Mitarbeitern, 5,7 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.

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