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08.07.2014

Voith auf der InnoTrans 2014: „Connecting Forces – Driving Innovation“

Voith präsentiert sich auf der InnoTrans 2014 in Halle 1.2, Stand 220 unter dem Motto „Connecting Forces – Driving Innovation“. Im Zentrum stehen innovative, zuverlässige Antriebskomponenten, Kupplungen und Servicekonzepte, die in ihrem Zusammenspiel die Systemkompetenz von Voith Turbo unter Beweis stellen. Darüber hinaus sind auf dem Messestand Leichtbau-Lösungen zu sehen; unter anderem ein Energieabsorber und die Voith-Bugnase des neuen ICx der Deutschen Bahn.
Der Energieabsorber aus glasfaserverstärktem Kunststoff wiegt nur ein Drittel des konventionellen Modells aus Stahl
Bugnase des neuen ICx Fernverkehrszugs der Deutschen Bahn
Die CFK-Übergangskupplung kann von einer Person alleine transportiert und montiert werden
Die Voith SA3 Kupplung mit Energieverzehr und automatischer Luftkupplung
Das Voith RailPack bietet ein optimal abgestimmtes System für jeden Antrieb
Moderner Service: Ganzheitliches Management des Rollmaterials
Wurde früher mit dem Begriff „Service“ in erster Linie Reparaturen und Ersatzteile verbunden, stellt Voith mit modernen Servicekonzepten das Gegenteil unter Beweis. Just-in-time-Konzepte, die Überholungen in einem genau definierten Zeitfenster vorsehen oder präventive Überholungen gehören ebenso dazu wie Tauschpools für Getriebe und Scharfenberg Kupplungen. Unter dem Begriff „Systemservice“ geht Voith noch einen Schritt weiter. Am Kieler Standort kümmert sich Voith um Hauptüberholungen kompletter Fahrzeuge. Zukünftig werden dort beispielsweise innerhalb von einem Tag Drehgestelle aus- und eingebaut. Die ausgebauten werden überholt, während der Betreiber mit dem gewarteten Tauschprodukt sein Fahrzeug tags darauf wieder in Betrieb nehmen kann.

Überwachen, dokumentieren, informieren und wenn nötig auch warten oder modernisieren – es geht um das ganzheitliche Management des Rollmaterials, dessen sich Voith mit seiner Kompetenz annimmt. Damit werden Betreiberfirmen unterstützt, die Stillstandszeiten zu senken. Gleichzeitig wird die Zeit der Überholungsphasen von Voith effektiv genutzt, um Antriebskomponenten auf einen neuen technischen Stand zu bringen, beschädigte Fahrzeuge wiederherzustellen oder komplett neue Systeme in die Fahrzeuginfrastruktur zu integrieren. Solche Produktweiterentwicklungen gehören zum Herzstück des modernen Voith Servicekonzepts; gleichermaßen für Komponenten wie für komplette Systeme. Sichtbar wird dies auf der InnoTrans am Beispiel der ausgestellten Start-Stopp Automatik. Das System kann in Altfahrzeugen nachgerüstet werden, selbst wenn diese über keine elektronische Steuerung verfügen. Es reduziert die Motorbetriebsstunden und senkt somit Instandhaltungskosten, Emissionen und Treibstoffverbrauch. Voith bietet für das System nicht nur die Komponenten, sondern auch den Einbau und die Zulassung aus einer Hand.

Faserverstärkte Kunststoffe: Neue Wirtschaftlichkeit durch Leichtbau
Auf der Messe präsentiert Voith erstmalig auch einen neuen Energieabsorber aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Er ergänzt das Leichtbaukonzept Galea, kommt aber auch eigenständig zum Einsatz. Neben dem Faserverbundrohr besteht der Absorber aus einem Aufkletterschutz und einem Flanschtopf aus Aluminium. Alle Bauteile sind nicht nur extrem langlebig sondern bieten selbst bei unterschiedlichen Aufprallhöhen ein gleichmäßiges Absorptionsverhalten. Mit einer Masse von 70 bis 95 Kilogramm wiegt der gesamte Absorber dabei lediglich ein Drittel des konventionellen Modells aus Stahl. Dies verspricht dem Fahrzeugbetreiber Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung bei mindestens gleichbleibend hoher Sicherheit. Die ebenfalls aus GFK hergestellte Voith Bugnase für die neuen ICx-Züge ist als weiteres Beispiel auf dem Messestand zu sehen.

Bei Abschlepp- oder Rangierarbeiten kommen Übergangskupplungen zum Einsatz, die nach gesetzlicher Vorgabe in jedem Fahrzeug mitgeführt werden müssen. Die von Voith entwickelte Übergangskupplung aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) ist äußerst kompakt und wiegt nur 23 Kilogramm. Waren bisher mindestens zwei Personen notwendig, kann die neue CFK-Kupplung von Voith von nur einer Person alleine zur Kupplung getragen und montiert werden. Nach dem erfolgreichen Abschluss erster Tests im Markt kann die CFK Übergangskupplung nun auf dem Messestand begutachtet und auch hochgehoben werden.

Standard für Sicherheit: SA3 Kupplung mit Energieverzehr
Voith zeigt den InnoTrans-Besuchern erstmalig eine eigene, neu entwickelte SA3-Mittelpufferkupplung. Dafür hat Voith die stabile und gleichzeitig komfortable Kupplung um verschiedene Zug-Druck-Federwerke und Energieverzehrvarianten erweitert. Der neue Kupplungskörper ist variabel in der Gestaltung und für Anwendungen aus West- als auch Osteuropa verfügbar. Die Ausführung mit Gelenklagerauge oder Schalenmuffenanschluss erlaubt in Kombination mit Voith Kupplungsstangen und Zug- und Druckfederwerken einen maximalen Energieverzehr.

Damit erfüllt die Voith SA3 schon heute die steigenden Sicherheitsanforderungen aus der neuen russischen GOST-Norm 32410 zur Crashsicherheit. Die Integration einer Gemischtzugkupplung ermöglicht das Verbinden der SA3-Kupplung auch mit Fahrzeugen, die mit Schraubenkupplung und Seitenpuffersystemen ausgestattet sind. Der Kupplungskörper kann mit einer automatischen Luftkupplung ausgerüstet werden.

Alles aus einer Hand: Voith RailPack für jeden Dieselantrieb
Den Systemgedanken unterstreicht Voith auch mit dem RailPack – einem RailPack für Dieselantriebe, das mit hydrodynamischen, elektrischen und hydromechanischen Antrieben ausgestattet werden kann. Ausgestellt wird die Ausführung mit dem hydrodynamischen S111 Getriebe für alle Bahnanwendungen im Leistungsbereich bis 250 kW. Dank seiner robusten Technik ist es allen Einsatz- und Witterungsbedingungen gewachsen und benötigt nur geringsten Wartungsaufwand. Dies garantiert, in Verbindung mit langen Ölwechselintervallen, durchgängig niedrige Betriebskosten.

Als weitere Einbauoption zeigt Voith sein hydromechanisches DIWARail Getriebe. Die integrierte hydrodynamische Bremse reduziert den Verschleiß der mechanischen Bremsen maßgeblich. Durch Einsatz des Stirnradwendegetriebes am DIWARail ist keine Wendeschaltung auf den Radsatzgetrieben mehr erforderlich. Dadurch reduziert sich die Masse des Radsatzgetriebes, was zu einer Verschleißreduktion und verbesserten Laufeigenschaften führt. Schleppfahrten mit nicht laufendem Motor sind ebenso möglich.

Voith Turbo, ein Konzernbereich der Voith GmbH, ist der Spezialist für intelligente Antriebslösungen und Systeme. Kunden aus zahlreichen Branchen wie Öl und Gas, Energie, Bergbau und Metallbearbeitung, Schiffstechnik, Schienen- und Nutzfahrzeuge setzen auf Spitzentechnologie von Voith Turbo.

Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 43.000 Mitarbeitern, 5,7 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.

Ansprechpartner

Nadine Queiser

Manager Internal & External Communications

 

t +49-7321-37-2802
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