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24.08.2016

ECO-SWR: Der Sekundär-Wasserretarder von Voith wird entkoppelbar

  • Voith präsentiert den ECO-SWR erstmalig auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016
  • Kraftstoffeinsparung und weniger Emissionen
  • Europäische Kommission: Verbindliche CO2-Grenzwerte bald auch für Busse und Lkw
Im Leerlauf lässt sich der Voith ECO-SWR zukünftig vollständig vom Antriebsstrang trennen.
Crailsheim: Mit dem Sekundär-Wasserretarder (SWR) bietet Voith Betreibern von Bussen und Lkw eine hydrodynamische Dauerbremse, die mit dem Kühlmittel des Motors arbeitet. In seiner nächsten Generation wird der SWR auch entkoppelbar. So trägt der ECO-SWR neben höchster Sicherheit, niedrigeren Betriebskosten und dem Schutz der Umwelt zukünftig dazu bei, den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen der Fahrzeuge weiter zu senken. Die auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 in Hannover präsentierte Innovation kommt genau zur rechten Zeit. Denn nach den Plänen der EU-Kommission werden mittelfristig auch in Europa verbindliche CO2-Obergrenzen für Lkw und Busse eingeführt.

In den USA, Kanada, Japan und China gibt es bereits heute verbindliche Schadstoffemissions-Obergrenzen für Lkw. Auch in der Europäischen Union ist es nur eine Frage der Zeit, bis die EU-Kommission ähnliche Regularien beschließt. Vor diesem Hintergrund gilt es, alle Möglichkeiten zu nutzen, um die CO2-Effizienz schwerer Nutzfahrzeuge weiter zu optimieren. Mit dem SWR hat Voith in dieser Hinsicht bereits ein wegweisendes Produkt im Portfolio, das bald noch umweltverträglicher wird.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 in Hannover präsentiert Voith erstmals die neue Generation des Sekundär-Wasserretarders. Der ECO-SWR lässt sich im Leerlauf vom Triebstrang abkoppeln und trägt auf diese Weise dazu bei, den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen von Lkw und Bussen weiter zu senken. Davon profitieren sowohl Fahrzeughersteller im Hinblick auf die Fahrzeugeffizienz wie auch Betreiber, die Kraftstoffkosten und Steuern sparen.

Keine Leistungsaufnahme im Abschaltbetrieb
Da der Rotor eines Retarders kraftschlüssig mit der Antriebswelle verbunden ist, dreht er sich während der Fahrt permanent. Das benötigt Energie – auch wenn keine Bremsleistung abgefordert wird. Beim ECOSWR trennt eine Kupplung den Rotor im Leerlauf von der Antriebswelle. In diesem Fall findet keine weitere Leistungsaufnahme statt.

Bereits heute trägt der SWR durch eine vorausschauende Fahrweise und weniger Gangwechsel zu Kraftstoffeinsparungen bei. Dank seiner automatischen Entkopplung reduziert der ECO-SWR den Verbrauch zukünftig noch weiter. Für Betreiber spart das einen dreistelligen Euro- Betrag. Gleichzeitig leistet die Technologie einen Beitrag zur CO2-Reduzierung, was nicht nur die Umwelt schützt, sondern sich darüber hinaus auch positiv auf die CO2-Zertifizierung der ausgerüsteten Fahrzeuge auswirken kann.

Der Fahrer profitiert weiterhin vom hohen Fahrkomfort und der hohen Fahrsicherheit des ECO-SWR. Er bedient das Dauerbremssystem wie gewohnt entweder über den Lenkstockhebel oder über das Bremspedal. Der ECO-SWR ist wie seine Vorgänger in das Bremsenmanagement des Fahrzeuges integriert. Die Entleerung und Entkoppelung erfolgt so nach jedem Bremsvorgang automatisch.

Bremsen mit Wasser: weniger Gewicht und Service-Bedarf
Der ECO-SWR bremst als Sekundärretarder mit Wasser und nutzt dazu das Kühlmittel des Motors. So benötigt er kein zusätzliches Betriebsmedium und bewältigt bis zu 90 Prozent aller Fahrzeugbremsungen verschleißfrei. Gleichzeitig steigert seine Pumpwirkung den Kühlmitteldurchsatz. Das erhöht die Dauerbremsleistung um 20 bis 30 Prozent, sodass auch bei langen Bergabfahrten ein maximales Bremsmoment abrufbar bleibt.

Voith Turbo, ein Konzernbereich der Voith GmbH, ist der Spezialist für intelligente Antriebslösungen und Systeme. Kunden aus zahlreichen Branchen wie Öl und Gas, Energie, Bergbau und Maschinenbau, Schiffstechnik, Schienen- und Nutzfahrzeuge setzen auf Spitzentechnologie von Voith Turbo.

Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 20.000 Mitarbeitern, 4,3 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 60 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.*

*Ohne den nicht fortgeführten Konzernbereich Voith Industrial Services.

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