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Scharfenberg Energieverzehr

Sicherheit für alle Fälle.

Scharfenberg Energieverzehr – Garantiert mehr Schutz.

Sicherheit bei Triebwagen erreicht man vor allem durch Energieverzehr. Nur durch exakt aufeinander abgestimmte und ihrem Einsatzzweck angepasste Energieverzehrsysteme kann auch in Ausnahmesituationen die bestmögliche Sicherheit garantiert werden.

Dafür entwickeln wir umfassende Systeme für den gesamten frontseitigen Energieverzehr von Triebwagen. Sinnvoll kombiniert, wie im Falle des Talgo 250, können große Kräfte kompensiert werden. Das bedeutet mehr Schutz und Sicherheit. Für den Fall der Fälle.

Ihr Kontakt

Voith Turbo GmbH & Co KG

Gottfried-Linke-Straße 205 38239 Salzgitter, Germany

 

t +49 5341 21-02

Ihr regionaler Ansprechpartner

Energieverzehr an der Kupplung (Triebwagen)

Der Hauptanteil des Energieverzehrs, der über die Kupplung stattfindet, ist in die Kupplungsstange integriert.
Der Energieverzehr kann reversibel (als Puffer) oder irreversibel (als Verformungsrohr) ausgeführt sein. So kann ein Verformungsrohr große Kräfte aufnehmen, muss aber ausgetauscht werden, sobald es angesprochen hat. Als nachgelagerte Variante können Verformungsrohre auch hinter der Anschraubebene der Kupplung an der Anlenkung angebracht sein.

Die Anlenkung selbst kann ebenfalls in geringem Maße Energieverzehrelemente enthalten, meistens in Form von Gummielementen (Beispiel Elastomerfedergelenk). Diese Gummielemente dienen vor allem dazu, Stöße während des Fahrbetriebs, z.B. beim Anfahren oder Bremsen, auszugleichen und ein weicheres Fahrverhalten zu erreichen.

Kupplungsstange

Verformungsrohr: Destruktiver Energieverzehr

  • Definierte Ansprechkraft ohne Kraftspitze
  • Maximale Arbeitsaufnahme durch rechteckige Kennlinie
  • Am besten kombinierbar mit Elastomerfedergelenk (EFG)

Das Verformungsrohr wandelt die Energie eines Aufpralls destruktiv durch mechanisches Aufweiten eines Rohres in Verformungsenergie um. Das Verformungsrohr ist entweder in die Kupplungsstange integriert oder als Überlastschutz der Anlenkung nachgelagert.

Hydrostratischer Puffer: Regenerativer Energieverzehr

  • Linear steigende Kennlinie
  • Vorgespanntes System, das in Druckrichtung wirkt
  • Am besten kombinierbar mit Elastomerfedergelenk (EFG)

Der hydrostatische Puffer wandelt Energie in Druckrichtung regenerativ um. Je nach Vorspannung kann die Ansprechkraft variieren. Dieser Puffer, der mit der Verdrängung von Flüssigkeit arbeitet, wird am besten mit einem Elastomerfedergelenk (EFG) kombiniert.

Gashydraulischer Puffer: Regenerativer Energieverzehr

  • Geschwindigkeitsabhängige Reaktion
  • Vorgespanntes System, das in Zug- und Druckrichtung wirkt
  • Am besten kombinierbar mit Sphärolager

Das vorgespannte System aus gashydraulischem Puffer in Kombination mit einer Reibungsfeder wandelt Zug- und Druckkräfte regenerativ um. Ein internes Ventil, das bei Überlast durchschlägt, sorgt dafür, dass keine Flüssigkeit verloren geht und der volle Weg des Puffers nutzbar bleibt.

TwinStroke Puffer: Regenerativer Energieverzehr in beide Richtungen

  • Geringe Baugröße
  • Reduziertes Gewicht
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Wenige Verschleißteile
  • Erhöhte Energieaufnahme auch bei Kraftwechsel-Beanspruchung

Der TwinStroke-Puffer dämpft Zug- und Druckkräfte ohne zusätzliche Funktionselemente: Ein hoch entwickeltes Kolbensystem überträgt auf gashydraulischer Basis die Zug- und Druckkräfte in verschiedene Gas- und Ölkammern. Jede Belastung wird so unverzüglich und verschleißarm ausgeglichen.

Anlenkung

Abreiß-EFG bei Überlast

EFG und Abreiß-EFG: Variable Dämpfung

Das Elastomerfedergelenk (EFG) ist ein Lagerbock mit integrierter Stoßsicherung. Als Variante mit zwei oder drei Gummielementen dämpft das EFG in Zug- und Druckrichtung – in Leistung und Gewicht optimal angepasst an den jeweiligen Einsatz.

Als Abreiß-EFG ausgeführt, integriert es zudem noch einen Überlastschutz. Wird das EFG über die definierte Kraft hinaus belastet, scheren Schrauben im EFG ab, und die Kupplung wird kontrolliert durch den Lagerbock unter den Fahrzeugkasten geführt.

Lagerbock mit integrierter Stoßsicherung inklusive Mittenstellung und Abstützung

Lagerbock

Der Lagerbock ist die einfachste Art der Anlenkung. Er wird mit einer Kupplungsstange mit Sphärolager kombiniert, um die kardanische Bewegungsfreiheit sicherzustellen.

Zusätzlichen Überlastschutz bietet ein Verformungsrohr, das hinter dem Lagerbock angeordnet ist. Wird bei einem Aufprall die Energieaufnahmekapazität der Kupplung überschritten, spricht die Überlastsicherung an und der Lagerbock wird mit nahezu konstanter Kraft nach hinten durch das Verformungsrohr geschoben. Wie das EFG kann auch der Lagerbock mit einer internen Abreißlösung versehen werden.

Elastomerfederanlenkung

Elastomerringe / Elastomerfederanlenkung (EFA)

Wenig Platzbedarf, große Auslenkung: Eine Elastomerring-Anlenkung bietet sich an, wenn im Fahrzeug nur ein kleiner Einbauraum zur Verfügung steht. Gummiringe, die vor und hinter der Anbauebene am Fahrzeug angeordnet sind, wirken stoßdämfend in Zug- und Druckrichtung. Ein sanfter Kraftanstieg sichert den Fahrkomfort.

Die Elastomerfederanlenkung basiert auf demselben Prinzip, besitzt jedoch eckige Federelemente. Dies sichert die Kupplung automatisch gegen Verdrehen und gewährleistet dennoch eine große kardanische Bewegungsfreiheit. Auch diese Art der Anlenkung kann als Abreißlösung ausgeführt werden.

Energieverzehr außerhalb der Kupplung (Triebwagen und Lokomotiven)

Ab gewissen Geschwindigkeiten oder Lasten ist es notwendig, neben Kupplungen mit Energieverzehr zusätzliche Energieverzehrelemente am Fahrzeug anzubringen. Damit erhöhen wir die passive Sicherheit von Triebwagen und Lokomotiven. Nach DIN EN 15227 (Anforderungen an die Kollisionssicherheit von Schienenfahrzeugen) ist vorgeschrieben, dass bei Vollbahnen Stöße bis 36 km/h kompensiert werden müssen.

Diese erfüllen wir. Je nach Anforderung und Anwendungsfall liefern unsere Scharfenberg Crashpuffer, Crashelemente und Crashboxen den größtmöglichen Schutz. Zusätzlich sind diese Elemente auch mit weiterem Aufkletterschutz kombinierbar.

GFK-Energieabsorber

Energieabsorber dienen dazu, im Falle eines Aufpralls die entstehende Energie umzuwandeln und so den bestmöglichen Schutz für Mensch und Material zu bieten. Der Scharfenberg® Leichtbau-Energieabsorber entspricht den gültigen europäischen Gesetzen und Reglementierungen EN15227 und EN12663.

Seine Hauptmerkmale: ein niedriges Gesamtgewicht sowie ein gleichmäßiges Absorptionsvermögen der Crashenergie. Daraus resultiert eine hohe gewichtsspezifische Energieaufnahme. Zudem wird durch die Verwendung von Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff die Korrosion über die Lebensdauer minimiert.

Energieverzehrelemente

Je nach Anwendung und benötigtem Energieverzehr können weitere Energieverzehrelemente individuell angepasst und angebracht werden.

Ob zusätzlich zur Kupplung - wie im Falle des Talgo 250 - oder in Kombination mit UIC-Seitenpuffern am Lokkasten montiert.

Rail Service

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Weiterführende Links

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