Diese Website verwendet Cookies, die es uns erlauben, Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu präsentieren. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

Menü
  • test
  • test
  • test
  • test
  • test
Faktenbasis

Produkte & Lieferkette

4.1 Produktverantwortung

    Herausforderungen und Trends

    Voith Paper: Methodik zu Trendanalyse

    Dialog mit den Kunden

    Verantwortungsvolles Marketing

    Die wahrheitsgemäße und transparente Präsentation der Voith-Produkte und -Dienstleistungen gegenüber dem Kunden wird durch das Corporate Marketing sowie den Voith Verhaltenskodex sichergestellt, dem jeder Mitarbeiter bei Voith folgt: Die faire und wahrheitsgemäße Darstellung von Inhalten ist ein unerschütterliches Grundprinzip des Handels eines jeden Vertriebsmitarbeiters bei Voith. Die Inhalte des Verhaltenskodex werden regelmäßig über online Schulungen (u.a. Compliance Schulung) sowie in Mitarbeitergesprächen vermittelt.

    Der Marketingansatz von Voith Paper sieht zudem vor, dass technisch komplexe Lösungen von ausgesuchten Experten aus unseren R&D-Zentren (York, Heidenheim, Västeras, Shanghai) vorgestellt und mit den Kunden diskutiert werden. Bei Bedarf wird der Marketingauftritt durch das Top Management der Geschäftsdivisionen oder auch der Holding unterstützt. Interne Abstimmungsgespräche stellen sicher, dass global vorhandenes Wissen in den jeweils relevanten Projekten gebündelt ist.

    Forschung und Entwicklung

    Ausgaben für Forschung und Entwicklung

    Forschung und Entwicklung

    GRI

    in Mio. Euro

    GJ 2015/16

    GJ 2014/15

    GJ 2013/14

     

    F&E-Aufwendungen

    208

    210

    216

    in Prozent

     

     

     

    F&E-Quote

    4,9 %

    4,9 %

    5,2 %

    Kooperationen liefern wichtige Erkenntnisse zur Zukunftsfähigkeit

    Kooperationsprojekte von Voith Paper

    Voith Paper beteiligte sich seit dem Start im Jahr 2015 am branchenweiten Projekt „Faser& Papier 2030 – Nachwachsende Zukunft gestalten“, das von der Papiertechnischen Stiftung (PTS) koordiniert wurde. Während der 15-monatigen Projektlaufzeit entstand eine Szenarioanalyse, die sich mit künftigen Geschäftsfeldern und Kundenbedarfen für faserbasierte Werkstoffe beschäftigte.

    Außerdem ist Voith Paper, gemeinsam mit rund 30 Kunden und Lieferanten der Papierindustrie, Teil eines vorwettbewerblichen Clusters, welches durch die Confederation of European Paper Industries (CEPI) bearbeitet wird. Kern des Projekts ist der Einsatz von DES (Deep Eutectic Solvents), die zum Faserstoffaufschluss verwendet werden. Ziel ist es, entsprechend der Roadmap der CEPI, bis 2050 eine 80 %ige Reduzierung des CO2-Ausstoßes und eine Mehrwertgenerierung von 50 % zu erreichen.

    Zudem ist Voith Paper einer der Initiatoren des EU-weiten Projekts „Provides“. Ziel ist dabei die drastische Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei der Nutzung von Holz, insbesondere für die Herstellung von Zellulose und Papier. Das Konsortium von knapp 20 Industriepartnern erforscht zusammen mit mehreren Universitäten und Forschungseinrichtungen ein radikal neues Verfahren Holz aufzuschließen und damit Zellulose, Hemizellulose und Lignin auf unter geringerem CO2-Ausstoß herzustellen. Auch eine umweltverträglichere Verarbeitung von Altpapier wird erforscht. Das Projekt läuft bis Sommer 2018.

    Im Geschäftsjahr 2015/16 hat Voith im Rahmen des neu gestarteten Kopernikusprogramms einen eigenen Antrag im Rahmen des Synergie Konsortiums gestellt, der im geplanten Umfang bewilligt wurde. Das Projekt wurde am 1. September 2016 gestartet.

    Kooperationsprojekte von Voith Hydro

    Voith Hydro ist einer von insgesamt neun Kooperationspartnern aus Industrie und Wissenschaft im Forschungsprojekt Hyperbole. Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert und beschäftigt sich mit der Erweiterung des Betriebsbereichs von Francis- und Pumpturbinen. Ziel ist es, erneuerbare Energiequellen durch den flexibleren Betrieb von Wasserkraftanlagen besser im Netz zu integrieren.

    Zudem arbeitet Voith Hydro auch mit der Leibniz Universität Hannover an der Weiterentwicklung von Wasserkraftgeneratoren.

    Zuverlässige und sichere Produkte

    Qualitätsmanagement in den Geschäftsbereichen

    GRI  
    G4-DMA Kundengesundheit und -sicherheit); G4-PR1

    Voith Hydro schafft über ein internes Managementsystem die Voraussetzung für weltweit gleiche Qualitätsstandards und -zertifikate für alle Einheiten. Alle Standorte von Voith Hydro sind nach den internationalen Standards für Qualitätsmanagement (ISO 9001) zertifiziert. Unabhängig vom Einsatzort gilt stets der Europäische Standard als Mindeststandard für die Maschinen- und Anlagensicherheit. Durch eine „aktive“ Produktbeobachtung der installierten Maschinen stellt Voith Hydro zudem sicher, dass neue Erkenntnisse aus dem Betrieb in die Maschinenoptimierung einfließen.

    Mit dem Projekt Excellence in Project Execution (EPEX) zielt Voith Hydro seit dem Geschäftsjahr 2014/15 auf Spitzenleistungen bei der Durchführung von Projekten ab. Im Mittelpunkt stehen die Standardisierung von Prozessen und Produkten sowie eine noch stärkere Kundenorientierung.

    Als Leistungsindikatoren wendet Voith Hydro die intern entwickelten GPS-Standards für Turbine & Generator und deren Hilfssysteme an, die sowohl auf der langjährigen eigenen Erfahrung als auch auf harmonisierten Normen basieren.

    Im Berichtsjahr wurde im Rahmen des Projekts der Baustein Module Owner Quality etabliert. Alle Inspektions- und Testpläne (intern/extern) sind überarbeitet und spiegeln die aktuellen Marktanforderungen wider.

    Auch bei der Umsetzung des Projektes im Berichtszeitraum konnten einige wesentliche Erfolge verzeichnet werden. So verfahren bereits einige Pilotprojekte erfolgreich nach den neuen Standards. Zudem wurden zahlreiche Mitarbeiter dem Train-the-Trainer-Konzepte folgend geschult.

    Außerdem wurde im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems von Voith Hydro im Berichtsjahr ein spezieller Code für die Klassifikation von Fehlern entwickelt und im Fehlerdokumentationssystem (SAP) implementiert. Nach dem „Pareto-Prinzip“ können nun Fehlerhäufungen per Knopfdruck ermittelt und dargestellt werden. Auf dieser Basis werden die verschiedenen Funktionseinheiten im Unternehmen nun regelmäßig aufgefordert, gezielte Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten.

    Voith Paper versteht Qualität als wesentliches Merkmal zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb und hat das Thema auf Ebene des Top-Managements verankert. Die Grundlagen für das Voith Paper Quality Management sind in Konzernrichtlinien, Prozessbeschreibungen und Arbeitsanweisungen dokumentiert. Notwendige Prüfungen und die entsprechende Dokumentation werden im Wesentlichen über die internen ERP-Systeme gesteuert (Enterprise-Resource-Planning). Mögliche Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Sicherheit werden grundsätzlich berücksichtigt. Um die Prozesse kontinuierlich weiter zu verbessern, kommen bei Voith Paper verschiedene Tools zum Einsatz wie z. B. Ishikawa, FMEA oder 8-D-Reports.

    Wesentliche Leistungsindikatoren im Bereich Qualität bei Voith Paper sind Quality Costs, ausgerichtet an der DIN 55350, die auch als Basis für anerkannte Benchmarks dient. Hinzu kommen interne und externe Fehleranalysen. Die Ergebnisse im Rahmen der Operations Excellence werden in einer Excellence Datenbank erfasst und ausgewertet. Dabei zeigt sich seit Prjektstart im Geschäftsjahr 2014/15 eine grundsätzlich positive Entwicklung.

    Für die Ausführung von Sicherheitseinrichtungen existieren interne VN-Standards. Regelmäßig werden Risk-Assessments durchgeführt, deren Ergebnisse bei der Produktentstehung berücksichtigt werden. Regionale Besonderheiten werden durch die Quality-Order-Manager-Organisation von Voith Paper berücksichtigt und in der Auftragsrealisierung berücksichtigt.

    Im Berichtszeitraum konzentrierte sich Voith Paper zum einen auf die weitere Einführung des Modular-Key-Component-Projekts, mit dem die Produktqualität konsequent verbessert wird. Die Bauteile einer Papiermaschine werden dabei unabhängig vom herzustellenden Papierspektrum harmonisiert, die maschinenbauliche Varianz wird verringert. So lassen sich die Bauteile universeller einsetzen und besser kombinieren, die Fehlerhäufigkeit verringert sich und die Qualität steigt. Zum anderen stand bei Voith Paper im Berichtszeitraum die Fertigungs- und Materialqualität der Produkte im Fokus, die von Lieferanten geliefert wurden. Diese sollen stets denselben hohen Ansprüchen entsprechen, wie wir sie auch an unsere eigenen Produkte stellen.

    Auch Voith Turbo betreibt ein einheitliches und durchgängiges Qualitätsmanagement, das nach ISO 9001 zertifiziert ist. Sämtliche Mitarbeiter sind in Qualitätsfragen geschult und setzen das Thema konsequent um. Aktuell laufen bei Voith Turbo mehrere Qualitätsprogramme, um die Zuverlässigkeit der Produkte noch weiter zu erhöhen. Dabei sucht Voith Turbo die Nähe zum Kunden, um die Erfahrungen aus dem täglichen Betrieb der Anlagen in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.

    Im Berichtszeitraum wurden die bestehenden Qualitätsbereiche innerhalb der CTO-Organisation gebündelt. Dahinter steht die Idee der weltweiten Harmonisierung und Standardisierung unter Berücksichtigung einzelner Branchen- und Kundenbedürfnisse. So werden nun die drei Haupt-Zertifizierungsaktivitäten aus einer Hand bedient, auch die homogene und effiziente Nutzung des gemeinsamen Dokumentenlenkungssystems ist sichergestellt. Die verschiedenen Methoden-zur Qualitätssicherung wie z.B. 6sigma, 8D und FMEA sind ebenfalls in einer eigenen Einheit für den gesamten Konzernbereich gebündelt. Auch die Durchführung und Auswertung von Kundenzufriedenheitsanalysen, der entsprechende interne Lernprozess (lessons learned), sowie der Umgang mit Kundenbeschwerden sind zentral koordiniert. Nicht zuletzt wird auf weltweit effiziente Qualitätssicherungsprozesse geachtet, ebenso wie auf die Erfüllung von behördlichen und gesetzlichen Anforderungen an zukünftige Produkte.

    Durch die neue Organisation bei Voith Turbo ist auch gewährleistet, dass die entsprechenden Experten aus dem Qualitätsbereich frühzeitig in Innovationsprozesse einbezogen werden. So ist sichergestellt, dass beispielsweise Vorgaben zur Materialbeschaffenheit bzw. Compliance eingehalten werden. Dabei verfolgen wir grundsätzlich den Anspruch, nur das zu versprechen, was wir auch liefern können - pünktlich, hochwertig und mit den zugesagten Eigenschaften.

    GRI  
     

    Voith Hydro steht dabei vor einer besonderen Herausforderung, denn über die lange Laufzeit von Wasserkraftwerken müssen mehrere Generationen von Mitarbeitern für die vorhandene Technik geschult werden, um die Anlagen stets optimal zu bedienen und zu warten. Die Voith HydroSchool trägt diesen Anforderungen Rechnung mit zielgerichteten Trainings Rechnung.

    4.1.2 Ökologische und soziale Auswirkungen unserer Produkte

      Produktauswirkungen nach Konzernbereichen

      Voith Paper

      Fortschritte bei den sozialen und ökologischen Auswirkungen

      GRI  
      G4-EN27

      Insgesamt 23 der 34 neu auf den Markt gebrachten Produkte zeichnen sich durch einen geringen Ressourcenverbrauch aus.

      So reduziert beispielsweise der InfitraDisc-Scheibenfilter in der SaveAll Ausführung den Wasserverbrauch spürbar. Bedingt durch die verschleißfreie Konstruktion der Filtersegmente lassen sich Faserstoffe effizient im Prozess halten und das Kreislaufwasser kann sehr vielfältig wiederverwendet werden. Zudem fällt weniger Bioschlamm in den Kläranlagen an.

      Energieeinsparungen zwischen 10 und 30 % lassen sich mit den folgenden drei Produkten erreichen:

      • Der EvoDry-Steel-Trockenzylinder, der aus hochfestem Stahl gefertigt wird, erhöht den Wärmeübergang im Vergleich zur konventionellen Gusstechnologie um 7 %. Das bringt Vorteile im Energieverbrauch, führt aber auch zu niedrigeren Gebäudekosten durch einen geringeren Platzbedarf (geringere Gebäudelänge) und ein bis zu 30 % niedrigeres Gewicht auf den Fundamentschienen.
      • Das neue Cleanerkonzept InduraClean benötigt bei gleicher Abscheideeffizienz und gleichem Produktionsdurchsatz rund 20 % weniger elektrische Energie.
      • Die neue Disperger-Garnitur „The Wall“ bringt neben einer Energieersparnis von 30 % eine höhere Lebensdauer. Das neue Pressentwässerungsfabric „PeakElement“ hilft, die thermische Energie um über 10 % zu reduzieren.

      Neu entwickelt hat Voith Paper im Berichtszeitraum zudem die mit Dampf beheizte Haube für die Tissue-Produktion. Sie bietet vor allem in den Regionen Vorteile, in denen Gas nicht als Brennstoff zur Verfügung steht oder Überschussdampf aus anderen Produktionsprozessen genutzt werden kann. Drei dieser Hauben, die zudem das Brandrisiko erheblich reduzieren, sind bereits erfolgreich bei Kunden im Einsatz.

      Ein weiteres neues Produkt für das Marktfeld Tissue ist die Einheit TissueLev, die den Trockengehalt steigert, den thermischen Energieverbrauch reduziert und sowohl Produktionssicherheit als auch -effizienz erhöht. Im Berichtszeitraum wurde das Produkt erfolgreich am Markt getestet, die Einführung ist im laufenden Geschäftsjahr geplant.

      Des Weiteren leisten unter anderem folgende Produkte von Voith Paper einen Beitrag zur Ressourcenschonung:

      • Der neue MasterJet-Stoffauflauf mit IntegraDamp verringert den Energieverlust im Vergleich zur bisherigen Technologie.
      • Die HydroSeal-Technologie führt zu einer Dichtwassereinsparung und reduziert die benötigte Antriebsenergie.
      • Clean-Wave-Trockensiebe erlauben eine verbesserte Reinigungseffizienz bei konstanter Trocknungsleistung der Trockenpartie.
      • Die Yankee-Zylinder-Beschichtung HHT-Coating führt mit einer verbesserten Wärmeübertragung zu einer Energieeinsparung.
      GRI  

      G4-DMA (Produkte und Dienstleistungen); G4-EN27

      Durch den Wegfall großer Mengen an grafischen Papieren wie beispielsweise Zeitungen und Magazinen werden weniger nur einmal benutzte Fasern in den Recyclingkreislauf eingebracht, wodurch das Festigkeitspotenzial der Altpapiermischung reduziert ist. Dieser Zusammenhang stellt eine spezifische Herausforderung für Voith Paper dar. Voith Paper arbeitet an neuen Lösungen, um das Festigkeitspotenzial der Fasern vor der Wiederverarbeitung zu steigern: Ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Recyclingkreislaufs.

      Konkret werden bei der Pressfilzherstellung reine Polyamidfasern standardmäßig wieder dem Produktionsprozess zugeführt. Im Geschäftsbereich Fabric & Roll Systems werden Produktionsabfälle aus Polyphenylensulfid (PPS) sowie gebrauchte PPS-Gewebe recycelt und für die Produktion von PPS-Garnen eingesetzt. Der Kunststoff fiel bisher als Abfall bei der Herstellung von Trockensieben in den Werken an.

      Der Umfang des Recyclings wird bei Voith mittels Kennzahlen dargestellt und überwacht. Der prozentuale Anteil an recyceltem PPS-Garn sowie der recycelte interne Abfall in Relation zum Gesamtabfall stellen in diesem Zusammenhang zwei wichtige Kenngrößen dar.

      GRI  
       

      Voith Hydro achtet bereits beim Design der Anlagen auf die Lärmvermeidung. Ein Akustik-Beauftragter in der zentralen Technik treibt die Entwicklungen auf dem Gebiet der Lärmminderung voran, das entsprechende Schallschutzwissen steht den Mitarbeiter in den operativen Einheiten weltweit zur Verfügung. Ziel ist, das Spektrum an technischen Lösungen zu erweitern und diese noch stärker publik zu machen. Auch die Mitarbeiter der Kraftwerksbetreiber profitieren von diesen Aktivitäten, vor allem durch eine geringere Lärmbelastung während Wartungsarbeiten und Kontrollrundgängen. Zudem lässt sich so die Lärmwahrnehmung in der Nachbarschaft vermeiden, so dass die Akzeptanz von ökologischer Stromerzeugung aus Wasserkraft weiter steigt.

      Um das Schallschutzkonzept an Generatoren zu überprüfen und zu verbessen, hat Voith Hydro im Rahmen von zwei großen Sondermessungen die Schallentstehung am Wasserkraftgenerator analysiert. Um Erkenntnisse zur Reduktion der Lärmemission von Turbinen zu gewinnen, wurde Masse in eine Gehäusestruktur eingebracht. Rechnerisch wurde Lärmminderung durch Erhöhung der Gehäusewandstärke der Turbine untersucht. Die Schwingung und Schallabstrahlung einer freiliegenden Druckrohrleitung wurde mit numerischen Rechenverfahren (FEM) analysiert und erste Maßnahmen bewertet.

      Fortschritte bei sozialen und ökologischen Auswirkungen

      GRI  
       

      Weltweit kommen umwelt- und ressourcenschonende Technologien von Voith in immer mehr Projekten zum Einsatz. So installierten wir im vergangenen Jahr im Brownlee-Damm in Idaho, USA, die erste von insgesamt vier Francis-Turbinen. Ähnliche Turbinen werden in den kommenden Jahren auch im Center Hill Damm des US Army Corps of Engineers zum Einsatz kommen und den Sauerstoffgehalt des talwärts fließenden Wassers von Null auf 6mg/Liter erhöhen.

      Zudem wurde im vergangenen Geschäftsjahr eine neue Turbine mit fest eingebauten Laufradschaufeln für das Ice-Harbor-Laufwasserkraftwerk im Bundesstaat Washington an ihren Einsatzort gebracht. Durch entsprechende Modifikationen an den Komponenten lassen sich hier die Bedingungen für die flußabwärts schwimmenden Fische verbessern. Zudem werden in Ice Harbor zwei Turbinen mit variablen Schaufeln installiert, ebenfalls speziell auf eine verbesserte Fischpassage ausgelegt.

      In Großbritannien wurde Voith im Berichtszeitraum mit der Modernisierung des schottischen Kleinwasserkraftwerks Mucomir beauftragt, das bereits seit 1962 in Betrieb ist.

      Voith übernimmt die Neukonstruktion, Installation und Inbetriebnahme der Turbineneinheit des Kraftwerks, den Austausch der Digitalregler und Hydraulikaggregate sowie die Rehabilitierung des Generators. Bis Herbst 2017 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

      Nach der Modernisierung erfüllt das Kleinwasserkraftwerk Mucomir hohe Umweltstandards. Durch das spezielle Design des neuen Turbinenlaufrads werden die negativen Auswirkungen auf Fische vermindert und so das Durchqueren der Turbine erleichtert. Der Kraftwerksbetreiber SSE berücksichtigt damit regionale Fischereiinteressen und weiß um die Bedeutung des Kraftwerks für die Fischwanderung im lokalen Fanggebiet.

      GRI  
       

      Voith Turbo hat ein Konzept zum Obsoleszenz-Management entwickelt. Dabei geht es darum, die natürliche oder künstliche Alterung bzw. Nichtverfügbarkeit eines Produktes zu erkennen, zu verwalten und zu steuern – nicht zuletzt auch unter Innovationsgesichtspunkten. Für den Einsatz in Omnibussen bietet Voith Turbo beispielsweise eine Antriebsstrangüberwachung über den gesamten Lebenszyklus an. Der Betreiber wird im Fall von sich ankündigenden Störungen automatisch informiert. So lässt sich die Betriebssicherheit verbessern, Spontanausfälle der Fahrzeuge können nahezu ausgeschlossen werden.

      4.2 Verantwortung in der Lieferkette

        Hohes Beschaffungsvolumen, heterogenes Warenspektrum

        Beschaffungsvolumen

        Eingekauftes Produktionsmaterial nach Wert

        GRI

        in Mio. Euro

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

        G4-12

        Einkaufsvolumen gesamt

        1 823

        1 830

        1 770

        Elektrik/Elektronik

        173

        171

        156

        Gussteile

        138

        138

        141

        Lohnbearbeitung

        196

        149

        129

        Baugruppen

        280

        253

        247

        Stahl/Halbzeuge

        53

        59

        51

        Schweißkonstruktionen

        85

        84

        78

        DIN/Normteile

        60

        50

        46

        Wälzlager

        42

        38

        34

        Hydraulik

        39

        39

        37

        Schmiedeteile

        39

        35

        31

        Aktive Lieferanten

        Aktive Lieferanten

        GRI

        Anzahl

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

        G4-12

        Gesamt

        23 159

        21 543

        22 555

        davon neue Lieferanten

        k.A.

        k.A.

        k.A.

        davon "Preferred Supplier"

        k.A.

        k.A.

        k.A.

        regionale Verteilung in %

         

         

         

        Deutschland

        35,4

        33,9

        33,9

        Übriges Europa

        23,0

        21,6

        20,8

        Amerikas

        27,8

        28,3

        29,8

        Asien

        12,7

        14,8

        14,1

        Sonstige

        1,1

        1,4

        1,4

        Beschaffungsmärkte

        Beschaffungsmärkte

        GRI

        regionale Verteilung des Einkaufsvolumens in %

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

        G4-12

        Deutschland

        38

        40

        42

        übriges Europa

        23

        22

        21

        Amerika

        23

        22

        27

        Asien

        15

        15

        10

        Sonstige

        1

        1

        0

        in Mio Euro

         

         

         

        Einkaufsvolumen

        2 479

        2 540

        2 473

        Anzahl

         

         

         

        Anzahl unterschiedlicher Herkunftsländer von Lieferanten

        84

        84

        82

        Länderspezifische AEBs

        Länderspezifische AEBs

        GRI

        Anzahl

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

         

        Länderspezifische AEBs

        21

        21

        k.A.

        davon neu

        keine

        keine

        k.A.

        davon aktualisiert

        keine

        keine

        k.A.

        Aktualisierung der AEBs im GJ 2016/17

         

         

         

        GRI  
         

        Die Position der EU zu den US-amerikanischen Regeln über den Umgang mit sogenannten Konfliktmineralien (Dodd-Frank Act) ist derzeit noch nicht eindeutig festgelegt. Neben einer aktuell anstehenden Änderung der EU-Gesetze bleibt abzuwarten, inwieweit die seit 2017 im Amt befindliche US-amerikanische Regierung den Dodd-Frank Act – wie angekündigt – überarbeitet bzw. abschafft. Um sich rechtzeitig auf die neuen Regelungen vorzubereiten, hat Voith bereits im Geschäftsjahr 2013/14 eine Arbeitsgruppe gegründet, die aus Vertretern des Einkaufs, der Rechtsabteilung und der Zentralabteilung Corporate Sustainability besteht. Ziel ist es, alle Informationen, auch diesbezügliche Anfragen von Kunden, zentral zu erfassen, auszuwerten und Handlungsempfehlungen für Voith auszuarbeiten.

        Schulungsumfang

        Schulungen von Mitarbeitern des Einkaufs zu AEB-Inhalten bzw. Arbeitnehmerrechten und Arbeitsbedingungen bei Lieferanten

        GRI

        Anzahl

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

         

        Mitarbeiter im "Einkauf" weltweit

        520

        k.A.

        k.A.

        Geschulte Mitarbeiter im "Einkauf" weltweit

        520

        k.A.

        k.A.

        Schulungsstunden Mitarbeiter im "Einkauf"

        5 128

        k.A.

        k.A.

        Mitarbeiter = Personen gem. Job Family Konzept

        Lieferantenselbstauskunft und -bewertung

        Lieferantenselbstauskünfte

        Lieferanten, die eine Selbstauskunft* ausgefüllt haben

        GRI

        Anzahl

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

        G4-EN32; G4-LA14; G4-HR10; G4-SO9

        Initiale Selbstauskunft

        2 430

        2 156

        1 400

        * Voith berücksichtigt bei der Überprüfung von alten und neuen Lieferanten stets die Arbeitspraktiken. Eine separate Auswertung des Anteils von überprüften neuen Lieferanten liegt nicht vor.

        Lieferantenbewertungen

        Bewertungen bei bestehenden Lieferanten

        GRI

        Anzahl

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

        G4-EN33; G4-LA15; G4-HR11; G4-SO10

        Bewertungen (Einzelvorgänge)

        2 441

        4 655

        6 386

        Lieferanten, die bewertet wurden

        1 956

        3 814

        4 890

        Lieferanten, die auditiert wurden

        k.A.

        k.A.

        k.A.

        in %

         

         

         

        Lieferantenselbstauskunftsquote (Anteil des Einkaufsvolumens, das von Lieferanten bezogen wird, für die eine gültige Selbstauskunft vorliegt)

        59,2

        61,7

        36,0

        Sustainability-Quote

        85,4

        84,0

        74,0

        Anteil Rechnungsvolumen bewerteter Lieferanten

        68,0

        62,0

        71,0

        Rechnungsvolumen in Mio. Euro

         

         

         

        Rechnungsvolumen mit Lieferanten, für die eine aktuelle, freigegebene Lieferantenbewertung vorlag

        1 274

        947

        1 188

        Compliance bei Lieferanten

        Compliance bei Lieferanten

        GRI

        Anzahl

        GJ 2015/16

        GJ 2014/15

        GJ 2013/14

        G4-EN34; G4-LA16; G4-SO7; G4-SO11; G4-HR12; G4-PR2

        Meldungen via Compliance-Helpdesk bezüglich Lieferanten

        0

        0

        0

        davon gemeldete Verstöße gegen Umweltstandards

        0

        0

        0

        davon gemeldete Verstöße gegen soziale Standards

        0

        0

        0

        Gesperrte Lieferanten*

        10

        7

        1

         

        *Nur im Rahmen des Blocked Supplier Konzepts (Verstöße gegen Compliance- und/oder Nachhaltigkeitsrichtlinien), ohne Insolvenzen und Sperren aufgrund technischer Qualitätsmängeln oder Exportkontrollen.

        Kontaktieren Sie uns

          Nachhaltigkeit

          Ulrich Weisse

          Voith GmbH & Co. KGaA

           

          Produkte & Lieferketten

          Voith GmbH & Co. KGaA

          Corporate Sustainability

           

          Mitarbeiter

          Ilonka Nußbaumer

          Voith GmbH & Co. KGaA

           

          Gesellschaft

          Joerg Kondring

          Voith GmbH & Co. KGaA

           

          Hanns-Voith-Stiftung

          Meinrad Schad

          Hanns Voith Foundation

           

          t Tel.: +49 7321 37-2227

          RIGHT OFFCANVAS AREA