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Berufserfahrene bei Voith

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Tanja Böhringer
Teamleiterin Commercial Project Management, Voith Hydro

 

„Ich kann Kinder haben und beruflich aktiv sein!“


Kinder und Karriere passen für Tanja Böhringer wunderbar zusammen:

Die Teamleiterin im kaufmännischen Projektmanagement bei Voith Hydro und Mutter von zwei kleinen Kindern erzählt im Interview über die verschiedenen Herausforderungen – und wie sie diese meistert.

Sie sind Führungskraft und Mutter von zwei kleinen Kindern: Wie schaffen Sie die Balance zwischen Job und Familie?
Auf jeden Fall überraschend gut! Das hat bereits bei meiner ersten Tochter super funktioniert. Ich arbeite Teilzeit und teile mir die Verantwortung für die Betreuung der Kinder mit meinem Mann. Wir haben das so geregelt, dass ich möglichst früh ins Büro gehe und er die Kinder in die Kita und zur Tagesmutter bringt. Ich kümmere mich nachmittags ums Abholen. Außerdem haben wir viel Rückhalt von unseren Familien und sind mittlerweile ein super eingespieltes Team. Natürlich ist es immer ein Spagat zwischen Mann, Tagesmutter, Familie und Kita. Es bedarf neben den passenden Rahmenbedingungen im Unternehmen einfach einer guten Organisation, um den Kopf auch wirklich frei zu haben für den Job. Da sind Selbstdisziplin, Zeitmanagement und Priorisierung sehr viel stärker gefragt als vorher: Zeit ist einfach eine knappe Ressource. Und natürlich: In Phasen, wenn ein Kind mal krank ist oder zahnt und die Nächte mal nicht so gut sind, ist es auch anstrengender. Aber insgesamt überwiegt das Positive! Für mich heißt das: Ich kann Kinder haben und beruflich aktiv sein!

Das klingt nach viel Begeisterung für den Job . . .
Ja, auf jeden Fall! Ich bin aus vollem Herzen Mama und gleichzeitig ist mir mein Job auch wichtig. Ich habe studiert und mir beruflich etwas aufgebaut. Das möchte ich weiterführen. Und als Teamleiterin im kaufmännischen Projektmanagement bei Voith Hydro habe ich einen Job, der mich enorm begeistert.

Was genau sind Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten?
Ich leite ein Team von bis zu neun Mitarbeitern. Das heißt, ich bin verantwortlich für die fachliche und disziplinarische Mitarbeiterführung. Unser Team hat die komplette Verantwortung für die kaufmännischen Themen rund um die Angebotserstellung und Auftragsabwicklung von elektromechanischen Ausrüstungen für Wasserkraftwerke – und zwar in Afrika, Europa, teilweise auch Indien und Asien. Das heißt, wir kümmern uns um Finanzierungsfragen, rechtliche Angelegenheiten, Versicherungsaspekte, Cash-Themen bis hin zur Gestaltung der Zahlungsbedingungen. Anschließend betreuen wir die Projekte während der Auftragsabwicklung kaufmännisch. Wir sind der Kontakt zum Kunden für kommerzielle Themen. Mein Tätigkeitsbereich ist somit innovativ, vielseitig und super spannend – vor allem für mich als Betriebswirtschaftlerin: Es sind ja immer kundenspezifische Anfertigungen, um die es da geht - und kein Seriengeschäft.

Wie unterstützt Voith Sie dabei, Job und Familie „unter einen Hut“ zu bringen?
Da spielen mehrere Aspekte eine Rolle: Zum einen ist da die Möglichkeit, meinen Job auch in Teilzeit auszuüben - in Verbindung mit flexiblen Arbeitszeiten. Ich habe da sehr viel Unterstützung und Respekt von meinen Vorgesetzten und meinem Team erfahren. Als Teamleiterin habe ich gewisse Präsenzzeiten, in denen ich für meine Mitarbeiter im Büro bin. Ich habe von Anfang an ganz klar formuliert, zu welchen Uhrzeiten ich vor Ort bin. Falls außerhalb dieser Zeiten etwas sein sollte, bin ich prinzipiell über mein Handy erreichbar. Ausnahme ist beispielsweise die Zeit bevor die Kinder abends ins Bett gehen: Da sie noch sehr klein sind, ist es mir wichtig, dann nochmal ein bis zwei Stunden Qualitätszeit mit ihnen zu haben, um intensiv auf sie eingehen zu können. Da gehe ich dann beispielsweise nicht ans Handy. Und das klappt super: Mitarbeiter und Vorgesetzte gehen damit sehr gut um: Sie rufen wirklich nur bei wichtigen Angelegenheiten an. Sehr hilfreich ist auch die Möglichkeit, von zu Hause arbeiten zu können. Für Notfälle stellt Voith ein Eltern-Kind-Arbeitszimmer zur Verfügung: Als separates Büro kann man dort das Kind mal mit ins Büro nehmen. Bislang musste ich darauf noch nicht zurückgreifen. Es entlastet jedoch, zu wissen, dass es das gibt. Darüber hinaus ist die Möglichkeit der Kinderbetreuung im Voith-Kindergarten „Kindervilla“ und in der Kindertagesstätte „Kinderwelt“ mit den sehr flexiblen Betreuungszeiten natürlich eine große Unterstützung für Familien. Meine ältere Tochter habe ich letztendlich aufgrund logistischer Gegebenheiten an meinem Wohnort in die Kita gegeben und meinen jüngeren Sohn zu einer Tagesmutter. Und eine Sache möchte ich noch anfügen: Männer können bei Voith problemlos Elternzeit nehmen. Hier hat sich im Unternehmen bereits etwas verändert.

Was würden Sie jungen Frauen mit auf den Weg geben?
Fakt ist: Jede Frau muss ihren eigenen Weg finden. Ich habe ihn für mich gefunden. Was mir auf jeden Fall sehr geholfen hat, ist eine klare Kommunikation. Ich habe meine Vorstellungen aus- und abgesprochen. So hatten meine Vorgesetzten und mein Team die Möglichkeit, sich auch auf mich einzustellen und gemeinsam mit mir einen Weg zu finden, der für alle passt. Außerdem finde ich es wichtig, mit dem Partner frühzeitig einen gemeinsamen Weg zu finden, wie die Familienaufgaben aufgeteilt werden und beide ihre beruflichen Ziele verfolgen können. Und: Auch meine Kinder profitieren von meiner Berufstätigkeit: Sie haben einfach eine ausgeglichenere Mama!

Vielen Dank, Frau Böhringer, und weiterhin viel Freude und Erfolg!

 

„Die Inbetriebnahme ist spannend und ein super Sprungbrett!“

 

Reisen und ferne Länder kennen lernen – das hat Sebastian Bläsing schon immer gereizt. Voith kannte der Ingenieur bereits aus seiner Ausbildung als Wegbereiter in der Papierindustrie und attraktiven Arbeitgeber. Die Tätigkeit als Inbetriebnahmeingenieur bei Voith Paper vereinte alle seine Präferenzen – und stellte sich als optimaler Karrierestart heraus. Im Interview erzählt er über seine Erfahrungen.

Technische Ausbildung

Sie waren die letzten acht Jahre als Inbetriebnahmeingenieur bei Voith Paper tätig: Was genau waren Ihre Aufgaben?


Die Inbetriebnahme ist das Bindeglied zwischen Maschinenbau und Produktion. Sie kommt ins Spiel, sobald die Maschine mechanisch und elektrisch montiert ist. Dann startet der Inbetriebnahmeingenieur mit der Prüfung: Funktionieren alle Verriegelungen und Sicherheitsfunktionen? Das ist wichtig, um mögliche Schäden an den Maschinen durch falsche Bedienung zu verhindern. Sind alle Kontrollmaße korrekt? Drehen die Motoren richtig herum? Stimmt die Installation mit den Planungen der Maschinenbauer überein? Das wird für einzelne Maschinenkomponenten getestet – dann im Verbund und letztendlich für die komplette Produktionslinie.

Wenn alles passt, läuft die Produktion an und das Optimieren der Maschinen beginnt. Außerdem umfasst die Inbetriebnahme die Anleitung und Trainings der Mitarbeiter, die die Maschine zukünftig bedienen. Je nach Auftragslage gehören auch die anfängliche Betreuung der Produktion sowie die technologische Optimierung der Papierqualität dazu. Als Leiter der Inbetriebnahme habe ich zusätzlich die gesamten Abläufe geplant sowie Sublieferanten und Schnittstellen koordiniert.

Das klingt nach viel Arbeit vor Ort bei der
Inbetriebnahme . . .

Ja, das ist richtig – das Leben als Inbetriebnahmeingenieur spielt sich überwiegend auf der Baustelle ab. 70 bis 80 Prozent internationale Reisetätigkeit sind die Regel. Das hat mich sehr gereizt! Ich habe weltweit in Projekten gearbeitet: sehr viel in Asien, vor allem China, Korea, Indien, aber auch in europäischen Projekten in Schweden, Großbritannien, Russland und Tschechien. In den acht Jahren als Inbetriebnahmeingenieur habe ich weltweit viele Maschinen in Betrieb genommen. Das ist einfach wahnsinnig spannend und vielseitig: Für die Kunden ist das meist ein riesiger Innovationssprung – eine komplette Neuanlage wird einfach nicht alle Tage in Betrieb genommen, sondern nur alle paar Jahre.

"Eine gewisse Leidenschaft für den Job mitbringen, aufrichtig, ehrlich und zuverlässig sein. In der Inbetriebnahme braucht man Teamplayer, die lösungsorientiert und gewissenhaft arbeiten."

Mich begeistert, wie diese relativ großen Maschinen in einem sehr komplexen Prozess so ein filigranes Produkt wie Papier herstellen! Und ich konnte in einer extrem kurzen Zeit sehr viel Erfahrung sammeln und relativ schnell Verantwortung übernehmen. Schließlich arbeiten bei der Inbetriebnahme einer mittelgroßen Anlage viele Kollegen verschiedenster Fachbereiche und meist auch Nationen zusammen. Auf meiner letzten Baustelle bestand das internationale Team aus acht verschiedenen Nationen. Das ist sehr interessant und herausfordernd zugleich. Und es ist perfekt, um Soft Skills, Teamfähigkeit und Lösungskompetenz zu entwickeln. Bei so einer Inbetriebnahme muss schließlich alles passen: Jede Schraube muss sitzen, jeder hat seine Verantwortung!

Inwiefern ist die Inbetriebnahme ein guter Karrierestart?

Die Inbetriebnahme ist spannend und ein super Sprungbrett! Das war mir von Anfang an klar. Die Zeit als Inbetriebnahmeingenieur war unglaublich lehrreich. Dieses Wissen und die gesammelten Erfahrungen sind eine optimale Basis für die eigene Weiterentwicklung. Voith bietet dafür zahlreiche sehr interessante und aussichtsreiche Positionen und Möglichkeiten.

Wo und wie können Sie Ihre Erfahrungen aus der Inbetriebnahme jetzt einbringen?


Seit Anfang des Jahres arbeite ich in der Prozesstechnologie bei Voith Paper. Als Produktmanager für Kartonmaschinen entwickle ich gemeinsam mit Kunden aus aller Welt Konzepte für neue Anlagen oder berate beim Umbau beziehungsweise bei der Optimierung bestehender Anlagen.

Das heißt, mein ganzes Wissen und meine praktischen Erfahrungen mit den Maschinen kann ich bestens einbringen. Auch meine Koordinations- und Kommunikationsfähigkeiten brauche ich täglich. Und selbst auf das Reisen muss ich nicht ganz verzichten: So bin ich beispielsweise zu Optimierungseinsätzen oder zu Meetings immer noch auf Baustellen beziehungsweise beim Kunden unterwegs - aber eben für kürzere Zeiten.

Vielen Dank, Herr Bläsing, und weiterhin viel Erfolg!

 

Voith 

Mitarbeitervideos 

  

Kreative Ideen, Kompetenz, Ausdauer, Pioniergeist -
das zeichnet uns Voithianer aus.

Arbeiten bei Voith 

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Thomas Scherb
Leiter des Tissue Innovation Center

Erfahrungsbericht Berufserfahrener Strategischer Einkauf

Thomas Scherb ist bereits seit 1998 Leiter des Tissue Innovation Center in São Paulo. Hier schlägt das Herz der Forschung und Entwicklung von Voith auf dem Gebiet der Hygienepapiere wie beispielsweise Taschentücher, Papierhandtücher oder Servietten. Thomas Scherb hat die Ideenschmiede mitaufgebaut und geprägt.

Die ATMOS-Technologie

Unter seiner Verantwortung wurde unter anderem die weltweit einmalige ATMOS-Technologie entwickelt. Sie ermöglicht es, besonders weiche und saugfähige Premium-Papiere aus Recyclingfasern herzustellen. ATMOSPapiere sind ebenso weich wie Tücher aus Frischfasern, außerdem verringert die Innovation die Investitionskosten für den Kunden und spart bis zu 30 Prozent Fasern und bis zu 50 Prozent Energie. Doch bis das Verfahren ausgereift war, brauchten alle Beteiligten einen langen Atem.

 

„In den sieben Jahren der Entwicklung mussten wir immer wieder Rückschläge einstecken, aber die Anstrengung hat sich schließlich gelohnt. Und der lange Weg bis zur Markteinführung hat mir noch einmal klargemacht, was das Wichtigste ist, das ich bei Voith gelernt habe: Allein erreicht man absolut gar nichts – aber mit einem Team, in dem jeder sein Bestes gibt, ist alles möglich.“


25 Jahre bei Voith


Thomas Scherb ist bereits seit 25 Jahren bei Voith – einen anderen Arbeitgeber hatte er nie. Zu Beginn seiner Karriere, 1987, stieg Scherb bei Voith Paper in São Paulo als Trainee ein und verbrachte ab 1991 zwei Jahre in Heidenheim, wo er das OnQ ModuleJet-System zur Verdünnungswasserregelung mitentwickelte. Deutsch musste Scherb dafür übrigens nicht lernen, er beherrscht die Sprache fließend – sein Großvater, Dr. Otto Scherb, stammt aus Österreich und hat die Anfänge des Voith-Werks in Brasilien mitgestaltet. Diese Tradition setzte sich fort: Thomas Scherbs Vater absolvierte nach dem Studium ein Praktikum in Heidenheim, wo er seine deutsche Frau kennenlernte, die er nach Brasilien mitnahm.

 

"Unsere Familiengeschichte ist untrennbar mit dem Unternehmen verbunden. Man könnte sogar sagen: Ohne Voith gäbe es mich gar nicht. Und auch die Technikbegeisterung liegt uns im Blut – für mich war schon immer klar, dass ich Ingenieur werde.“

Silvana Presti
Strategische Einkäuferin Voith Holding

Erfahrungsbericht Berufserfahrener Strategischer Einkauf

Mein Name ist Silvana Presti und nachdem ich das 18-monatige Konzern-Trainee-Programm durchlaufen habe, bin ich seit 2009 als Strategische Einkäuferin im Konzern-Einkauf für das Warengruppenmanagement im Bereich der produktionsnahen MRO – Bedarfe (Maintenance – Repair – Operations) verantwortlich.

Der Bereich ist vielfältig und reicht von Werkzeugen über Werkstatteinrichtungen und Berufsschutz bis zu Ölen, Fetten und Industriechemikalien - kurzum alles, was in der Produktion benötigt wird, um einen reibungslosen Fertigungsprozess zu gewährleisten.

In enger Zusammenarbeit mit den Produktionsstandorten erarbeite ich Beschaffungs-strategien, bündele Bedarfe und schließe standortübergreifende Rahmenverträge mit präferierten Lieferanten. Jeder Arbeitstag bei Voith ist spannend und abwechslungsreich, so unterstütze ich mal die Kollegen in China bei der Beschaffung der Werkstatteinrichtung für eine neue Produktionshalle, führe mit einzelnen Standorten Workshops zur Lieferantenreduzierung durch oder entwickle gemeinsam mit Lieferanten Maßnahmenpläne, um Lieferengpässen aufgrund von Marktgegebenheiten entgegenzuwirken.

 

Marcelo Tavares
Forscher im Bereich Elektrotechnik Voith Hydro

Ich heiße Marcelo Tavares. Als Forscher arbeite ich in der Zentralen Technik von Voith Hydro. Mein Spezialgebiet ist die elektromagnetische Auslegung von Wasserkraftgeneratoren, insbesondere großer Wasserkraftwerke wie Itaipu (Brasilien, Paraguay) und Drei Schluchten (China). Mit etwa 20 m Durchmesser und 4 m Höhe sind das derzeit die größten Wasserkraftgeneratoren der Welt. Mein Hauptziel ist ein optimiertes Design der Generatoren – mit reduzierten Kosten und verbesserter Leistungsfähigkeit. Deshalb möchte ich die analytischen Berechnungen und detaillierten Finite-Elemente Simulationen integrieren. Grundlage dafür sind 2D- oder 3D-CAD-Modelle. Ich finde es unglaublich spannend, dieses neue Gebiet der Forschung zu betreten. Dort faszinieren mich die komplexen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gebieten der Physik, wie der Elektromagnetik, der Mechanik und der Strömungsdynamik von Tag zu Tag mehr.

Harald Heß
Strategischer Einkäufer bei Voith Paper

Ich heiße Harald Heß und habe an der Universität Karlsruhe Verfahrenstechnik studiert. Bei Voith Paper arbeite ich seit 27 Jahren. Voith Paper liefert Anlagen, Einzelmaschinen und Prozesse zur Herstellung der unterschiedlichsten Papiersorten wie grafische Papiere, Karton und Verpackungspapiere, aber auch Spezial- und Hygienepapiere. Im Papierherstellungsprozess begegnen wir allen klassischen Grunddisziplinen der Verfahrenstechnik, angefangen von der mechanischen über die thermische bis hin zur Bioverfahrenstechnik.

 

"Ich freue mich, in einem Unternehmen zu arbeiten,
das ein solch breites Tätigkeitsfeld bietet."

 

Ich bin sehr dankbar, dass ich im Rahmen meiner Aufgaben in nahezu allen Sektionen der Papierherstellung Einblick gewinnen durfte. So konnte ich meine Kenntnisse fortlaufend erweitern. Dieses Wissen und Verständnis um den gesamten Papierherstellungsprozess kann ich in meinen Aufgaben nützlich einsetzen. Dies macht für mich die Arbeit bei Voith sehr interessant.

Den Einstieg machte ich bei Sulzer Escher Wyss als Entwicklungsingenieur im Bereich Glätttechnik. Anschließend übernahm ich Aufgaben im Bereich Entwicklung, Blattbildung und Trocknung. Mit dem Zusammenschluss von Sulzer Escher Wyss und Voith wechselte ich in die Streichtechnik. In diesem Prozessabschnitt wird die Oberfläche des Papiers veredelt. Den prozesstechnologischen Bogen konnte ich schließen, als ich das Angebot bekam, in die Stoffaufbereitung zu wechseln. Hier entstehen Maschinen und Konzepte zur Aufbereitung des Faserstoffs für die spätere Bahnbildung auf der Papiermaschine.

Voith tut viel für die fachliche wie auch für die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter. In verschiedenen Führungsfunktionen war es mir immer ein großes Anliegen, die Kraft und die Synergiepotenziale des Teams zu nutzen, um unsere Ziele zu erreichen. Heute bin ich im Strategischen Einkauf von Voith Paper tätig. Dort bin ich für die Wertanalyse und die Design to Cost Aktivitäten zur Optimierung unserer Produkte verantwortlich. Auch hier gilt: Die Zusammenarbeit in crossfunktionalen Teams ist ein Schlüsselfaktor für den Projekterfolg. So freue ich mich jeden Tag neu auf die spannenden und interessanten Aufgaben bei Voith.

Martina Schneider
HR Projektmanagerin in China Voith Paper

Erfahrungsbericht Berufserfahrener HR Projektmanager China

Mein Name ist Martina Schneider. 2002 bin ich im Rahmen eines dualen Bachelor-Studienprogrammes der Betriebswirtschaftslehre in die Voith Unternehmensgruppe in Heidenheim / Deutschland eingetreten. Während dieses dreijährigen Studiums habe ich meine Begeisterung für die Personalarbeit entdeckt, welche bis heute ungebrochen ist. Seitdem habe ich in verschiedenen operativen und strategischen Personalfunktionen gearbeitet, bevor ich im Jahre 2011 die Möglichkeit erhielt, im Rahmen einer internationalen Entsendung bei Voith Paper in Kunshan / China zu arbeiten. Als HR Projektmanager unterstütze ich personalseitig die Build up China-Initiative von Voith Paper. Darüber hinaus leite und verantworte ich Asien-weite Projekte im Personalbereich.

"Ich genieße jeden
Arbeitstag bei Voith." 

Ich genieße jeden Arbeitstag bei Voith - einem international erfolgreichen Unternehmen mit einer interkulturellen, kollegialen Arbeitsumgebung basierend auf Vertrauen, Fairness und Verlässlichkeit mit breiten Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb eines faszinierenden wirtschaftlichen Umfeldes weltweit.

Sebastian Neumeister
Controlling Voith Turbo

Erfahrungsbericht Berufserfahrener Controlling

Mein Name ist Sebastian Neumeister und ich bin bei Voith Turbo für das Controlling der Auslandsgesellschaften zuständig. In meiner Funktion als Teamleiter koordiniere ich gemeinsam mit meinem Team die Unternehmensplanung sowie das monatliche Reporting / Controlling aller Voith Turbo Auslandsgesellschaften. Diese Informationen werden unserer Geschäftsführung konsolidiert bereit gestellt und dienen unserem Management zur Steuerung und nachhaltigen Entscheidungsfindung.

 

"Den für mich idealen Einstieg bei Voith bot mir das internationale Traineeprogramm."

Ich hatte dort die Möglichkeiten, die Kenntnisse in meinem Fachgebiet Controlling in den verschiedenen Geschäftsbereichen von Voith unmittelbar und ganz spezifisch zu vertiefen. Mit interessanten kaufmännischen Projekten betraut, lernte ich so die Konzernbereiche Voith Turbo, Voith Paper und Voith Hydro näher kennen. Highlights in diesem Programm waren für mich der Auslandseinsatz für Voith Paper in Nordamerika, wo ich mit der Aufgabe betraut war, Potentiale in der Beschaffungsorganisation aufzudecken, sowie mein anschließender Einsatz in Österreich, im Zuge dessen ich für die Integration einer neu gekauften Firma zuständig war.

Voith ist für mich als eines der größten Unternehmen Deutschlands in Familienbesitz gerade deswegen faszinierend, weil hier unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit nicht nur gepflegt, sondern auch aktiv gelebt wird. Dies spüre ich jeden Tag in meinem Team, in meiner Arbeit und in der Kooperation mit den Voithianern in der ganzen Welt.

„Ich bin all die Jahre bei Voith geblieben, weil ich glücklich bin, in einem Unternehmen zu arbeiten, das so hartnäckig die Ziele Innovation und Kreativität verfolgt und immer der Exzellenz verpflichtet ist."

Thomas Scherb,
Ingenieur bei Voith

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