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Berufserfahrene bei Voith

Thomas Scherb, Leiter Tissue Innovation Center Sao Paulo

Thomas Scherb
Leiter des Tissue Innovation Center 

Thomas Scherb ist bereits seit 1998 Leiter des Tissue Innovation Center in São Paulo. Hier schlägt das Herz der Forschung und Entwicklung von Voith auf dem Gebiet der Hygienepapiere wie beispielsweise Taschentücher, Papierhandtücher oder Servietten. Thomas Scherb hat die Ideenschmiede mitaufgebaut und geprägt.

Die ATMOS-Technologie

Unter seiner Verantwortung wurde unter anderem die weltweit einmalige ATMOS-Technologie entwickelt. Sie ermöglicht es, besonders weiche und saugfähige Premium-Papiere aus Recyclingfasern herzustellen. ATMOSPapiere sind ebenso weich wie Tücher aus Frischfasern, außerdem verringert die Innovation die Investitionskosten für den Kunden und spart bis zu 30 Prozent Fasern und bis zu 50 Prozent Energie. Doch bis das Verfahren ausgereift war, brauchten alle Beteiligten einen langen Atem.

„In den sieben Jahren der Entwicklung mussten wir immer wieder Rückschläge einstecken, aber die Anstrengung hat sich schließlich gelohnt. Und der lange Weg bis zur Markteinführung hat mir noch einmal klargemacht, was das Wichtigste ist, das ich bei Voith gelernt habe: Allein erreicht man absolut gar nichts – aber mit einem Team, in dem jeder sein Bestes gibt, ist alles möglich.“


25 Jahre bei Voith

Thomas Scherb ist bereits seit 25 Jahren bei Voith – einen anderen Arbeitgeber hatte er nie. Zu Beginn seiner Karriere, 1987, stieg Scherb bei Voith Paper in São Paulo als Trainee ein und verbrachte ab 1991 zwei Jahre in Heidenheim, wo er das OnQ ModuleJet-System zur Verdünnungswasserregelung mitentwickelte. Deutsch musste Scherb dafür übrigens nicht lernen, er beherrscht die Sprache fließend – sein Großvater, Dr. Otto Scherb, stammt aus Österreich und hat die Anfänge des Voith-Werks in Brasilien mitgestaltet. Diese Tradition setzte sich fort: Thomas Scherbs Vater absolvierte nach dem Studium ein Praktikum in Heidenheim, wo er seine deutsche Frau kennenlernte, die er nach Brasilien mitnahm.

"Unsere Familiengeschichte ist untrennbar mit dem Unternehmen verbunden. Man könnte sogar sagen: Ohne Voith gäbe es mich gar icht. Und auch die Technikbegeisterung liegt uns im Blut – für mich war schon immer klar, dass ich Ingenieur werde.“

  

Kreative Ideen, Kompetenz, Ausdauer, Pioniergeist -
das zeichnet uns Voithianer aus.

„Ich bin all die Jahre bei Voith geblieben, weil ich glücklich bin, in einem Unternehmen zu arbeiten, das so hartnäckig die Ziele Innovation und Kreativität verfolgt und immer der Exzellenz verpflichtet ist."

Thomas Scherb,
Ingenieur bei Voith 

Arbeiten bei Voith 

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Harald Heß
Strategischer Einkäufer bei Voith Paper 

Erfahrungsbericht Berufserfahrener Strategischer Einkauf

Ich heiße Harald Heß und habe an der Universität Karlsruhe Verfahrenstechnik studiert. Bei Voith Paper arbeite ich seit 27 Jahren. Voith Paper liefert Anlagen, Einzelmaschinen und Prozesse zur Herstellung der unterschiedlichsten Papiersorten wie grafische Papiere, Karton und Verpackungspapiere, aber auch Spezial- und Hygienepapiere. Im Papierherstellungsprozess begegnen wir allen klassischen Grunddisziplinen der Verfahrenstechnik, angefangen von der mechanischen über die thermische bis hin zur Bioverfahrenstechnik.  

"Ich freue mich, in einem Unternehmen zu arbeiten,
das ein solch breites Tätigkeitsfeld bietet."

Ich bin sehr dankbar, dass ich im Rahmen meiner Aufgaben in nahezu allen Sektionen der Papierherstellung Einblick gewinnen durfte. So konnte ich meine Kenntnisse fortlaufend erweitern. Dieses Wissen und Verständnis um den gesamten Papierherstellungsprozess kann ich in meinen Aufgaben nützlich einsetzen. Dies macht für mich die Arbeit bei Voith sehr interessant.

Den Einstieg machte ich bei Sulzer Escher Wyss als Entwicklungsingenieur im Bereich Glätttechnik. Anschließend übernahm ich Aufgaben im Bereich Entwicklung, Blattbildung und Trocknung. Mit dem Zusammenschluss von Sulzer Escher Wyss und Voith wechselte ich in die Streichtechnik. In diesem Prozessabschnitt wird die Oberfläche des Papiers veredelt. Den prozesstechnologischen Bogen konnte ich schließen, als ich das Angebot bekam, in die Stoffaufbereitung zu wechseln. Hier entstehen Maschinen und Konzepte zur Aufbereitung des Faserstoffs für die spätere Bahnbildung auf der Papiermaschine.

Voith tut viel für die fachliche wie auch für die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter. In verschiedenen Führungsfunktionen war es mir immer ein großes Anliegen, die Kraft und die Synergiepotenziale des Teams zu nutzen, um unsere Ziele zu erreichen. Heute bin ich im Strategischen Einkauf von Voith Paper tätig. Dort bin ich für die Wertanalyse und die Design to Cost Aktivitäten zur Optimierung unserer Produkte verantwortlich. Auch hier gilt: Die Zusammenarbeit in crossfunktionalen Teams ist ein Schlüsselfaktor für den Projekterfolg. So freue ich mich jeden Tag neu auf die spannenden und interessanten Aufgaben bei Voith.

Silvana Presti
Strategische Einkäuferin Voith Holding

Erfahrungsbericht Berufserfahrener Strategischer Einkauf

Mein Name ist Silvana Presti und nachdem ich das 18-monatige Konzern-Trainee-Programm durchlaufen habe, bin ich seit 2009 als Strategische Einkäuferin im Konzern-Einkauf für das Warengruppenmanagement im Bereich der produktionsnahen MRO – Bedarfe (Maintenance – Repair – Operations) verantwortlich.

Der Bereich ist vielfältig und reicht von Werkzeugen über Werkstatteinrichtungen und Berufsschutz bis zu Ölen, Fetten und Industriechemikalien - kurzum alles, was in der Produktion benötigt wird, um einen reibungslosen Fertigungsprozess zu gewährleisten.

In enger Zusammenarbeit mit den Produktionsstandorten erarbeite ich Beschaffungs-strategien, bündele Bedarfe und schließe standortübergreifende Rahmenverträge mit präferierten Lieferanten. Jeder Arbeitstag bei Voith ist spannend und abwechslungsreich, so unterstütze ich mal die Kollegen in China bei der Beschaffung der Werkstatteinrichtung für eine neue Produktionshalle, führe mit einzelnen Standorten Workshops zur Lieferantenreduzierung durch oder entwickle gemeinsam mit Lieferanten Maßnahmenpläne, um Lieferengpässen aufgrund von Marktgegebenheiten entgegenzuwirken.

 

Marcelo Tavares
Forscher im Bereich Elektrotechnik Voith Hydro

Ich heiße Marcelo Tavares. Als Forscher arbeite ich in der Zentralen Technik von Voith Hydro. Mein Spezialgebiet ist die elektromagnetische Auslegung von Wasserkraftgeneratoren, insbesondere großer Wasserkraftwerke wie Itaipu (Brasilien, Paraguay) und Drei Schluchten (China). Mit etwa 20 m Durchmesser und 4 m Höhe sind das derzeit die größten Wasserkraftgeneratoren der Welt. Mein Hauptziel ist ein optimiertes Design der Generatoren – mit reduzierten Kosten und verbesserter Leistungsfähigkeit. Deshalb möchte ich die analytischen Berechnungen und detaillierten Finite-Elemente Simulationen integrieren. Grundlage dafür sind 2D- oder 3D-CAD-Modelle. Ich finde es unglaublich spannend, dieses neue Gebiet der Forschung zu betreten. Dort faszinieren mich die komplexen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gebieten der Physik, wie der Elektromagnetik, der Mechanik und der Strömungsdynamik von Tag zu Tag mehr.

Katja de Lange
Sprachdienstleistungen Voith Industrial Services 

Mein Name ist Katja de Lange und ich bin seit sechs Jahren bei Voith Industrial Services für Sprachdienstleistungen verantwortlich. Die globale Präsenz des Unternehmens erfordert internationale Kommunikation und mit meinen Übersetzungen und Dolmetscheinsätzen trage ich zur besseren Verständigung sowohl zwischen verschiedenen Kulturen im Unternehmen als auch mit ausländischen Kunden bei. Dabei sind die Themenfelder genauso breitgefächert wie das Dienstleistungsportfolio von Voith Industrial Services. Dies macht meine Tätigkeit sehr abwechslungsreich und gibt mir die Möglichkeit, meine Fähigkeiten kontinuierlich zum Nutzen des Unternehmens weiterzuentwickeln.

Martina Schneider
HR Projektmanagerin in China Voith Paper

Erfahrungsbericht Berufserfahrener HR Projektmanager China

Mein Name ist Martina Schneider. 2002 bin ich im Rahmen eines dualen Bachelor-Studienprogrammes der Betriebswirtschaftslehre in die Voith Unternehmensgruppe in Heidenheim / Deutschland eingetreten. Während dieses dreijährigen Studiums habe ich meine Begeisterung für die Personalarbeit entdeckt, welche bis heute ungebrochen ist. Seitdem habe ich in verschiedenen operativen und strategischen Personalfunktionen gearbeitet, bevor ich im Jahre 2011 die Möglichkeit erhielt, im Rahmen einer internationalen Entsendung bei Voith Paper in Kunshan / China zu arbeiten. Als HR Projektmanager unterstütze ich personalseitig die Build up China-Initiative von Voith Paper. Darüber hinaus leite und verantworte ich Asien-weite Projekte im Personalbereich.

"Ich genieße jeden
Arbeitstag bei Voith." 

Ich genieße jeden Arbeitstag bei Voith - einem international erfolgreichen Unternehmen mit einer interkulturellen, kollegialen Arbeitsumgebung basierend auf Vertrauen, Fairness und Verlässlichkeit mit breiten Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb eines faszinierenden wirtschaftlichen Umfeldes weltweit.

Sebastian Neumeister
Controlling Voith Turbo

Erfahrungsbericht Berufserfahrener Controlling

Mein Name ist Sebastian Neumeister und ich bin bei Voith Turbo für das Controlling der Auslandsgesellschaften zuständig. In meiner Funktion als Teamleiter koordiniere ich gemeinsam mit meinem Team die Unternehmensplanung sowie das monatliche Reporting / Controlling aller Voith Turbo Auslandsgesellschaften. Diese Informationen werden unserer Geschäftsführung konsolidiert bereit gestellt und dienen unserem Management zur Steuerung und nachhaltigen Entscheidungsfindung.

 

"Den für mich idealen Einstieg bei Voith bot mir das internationale Traineeprogramm."

Ich hatte dort die Möglichkeiten, die Kenntnisse in meinem Fachgebiet Controlling in den verschiedenen Geschäftsbereichen von Voith unmittelbar und ganz spezifisch zu vertiefen. Mit interessanten kaufmännischen Projekten betraut, lernte ich so die Konzernbereiche Voith Turbo, Voith Paper und Voith Hydro näher kennen. Highlights in diesem Programm waren für mich der Auslandseinsatz für Voith Paper in Nordamerika, wo ich mit der Aufgabe betraut war, Potentiale in der Beschaffungsorganisation aufzudecken, sowie mein anschließender Einsatz in Österreich, im Zuge dessen ich für die Integration einer neu gekauften Firma zuständig war.

Voith ist für mich als eines der größten Unternehmen Deutschlands in Familienbesitz gerade deswegen faszinierend, weil hier unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit nicht nur gepflegt, sondern auch aktiv gelebt wird. Dies spüre ich jeden Tag in meinem Team, in meiner Arbeit und in der Kooperation mit den Voithianern in der ganzen Welt.

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