Strategie & Management

Nachhaltige Unternehmensführung

Mit unserem Verständnis von Nachhaltigkeit greifen wir die Tradition und den Stil des Familienunternehmens Voith auf: die Verpflichtung zu ökologisch sauberem, fairem und langfristig erfolgreichem Wirtschaften.

Nachhaltigkeitsmanagement

Wir haben sechs Handlungsfelder definiert, anhand derer das Management von Nachhaltigkeit in den Konzern integriert wird. Wir haben jedem Handlungsfeld konkrete Maßnahmen zugewiesen und diese mit Zielen hinterlegt.

Nachhaltigkeit ist bei Voith eine Querschnittsaufgabe, die von der Konzerngeschäftsführung, den Konzernbereichen sowie den Corporate Departments getragen wird. Die Zentralfunktion „Corporate Sustainability“ gibt den Rahmen für die strategische Ausrichtung und Organisation von Nachhaltigkeit bei Voith vor. Als zentrales Steuerungsorgan fungiert das „Corporate Sustainability Council“, das sich aus den Nachhaltigkeitsbeauftragten der Konzernbereiche zusammensetzt. Die operative Umsetzung von Maßnahmen obliegt den Konzernbereichen und Corporate Departments (zum Beispiel Personal und Einkauf).

Lesen Sie mehr über das Nachhaltigkeitsmanagement von Voith im Nachhaltigkeitsbericht 2013.

Werte und Compliance

Der Voith-Verhaltenskodex definiert den Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern sowie für das Miteinander im Unternehmen. Wir verlangen von jedem unserer Mitarbeiter, geltendes Recht und unsere unternehmensinternen Regeln (Compliance) einzuhalten. Verstöße werden mit Sanktionen belegt.

Lesen Sie mehr über den Voith-Verhaltenskodex unter http://www.voith.com/de/konzern/compliance-187.html und im Nachhaltigkeitsbericht 2013.

Stakeholder-Dialog

Voith begegnet den unterschiedlichen Ansprüchen und Erwartungen seiner Stakeholder. Zu unseren wichtigsten Dialogpartnern zählen die Eigentümer und Aufsichtsgremien, Mitarbeiter, Betriebsrat, Kunden, Lieferanten und Kapitalgeber, lokale Bevölkerung an Standorten, Wirtschaftsverbände und Wissenschaft, Behörden und Politik, Nichtregierungsorganisationen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Wir tauschen uns mit unseren Stakeholdern in unterschiedlichen Dialogformaten aus.

Lesen Sie mehr über den Dialog mit unseren Stakeholdern im Nachhaltigkeitsbericht 2013.

Lieferantenmanagement

Voith setzt unterschiedliche Instrumente wie Richtlinien und Standards, interne und externe Bewertungen sowie Mitarbeiterschulungen ein, um Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu verankern. Unser Verständnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, unsere Vorgaben zu Compliance sowie Umwelt- und Sozialstandards sind in einem Verhaltenskodex, in den Einkaufsbedingungen, der Lieferantenselbstauskunft, sowie Bewertungen und Audits verankert.

Lesen Sie mehr über das Lieferantenmanagement von Voith unter http://voith.com/de/konzern/einkauf-174.html und im Nachhaltigkeitsbericht 2013.

 

News and Stories

Small is beautiful

Die Einhaltung von gängigen Umwelt- und Sozialstandards ist für alle Geschäftspartner von Voith, die einen Beitrag zur Wertschöpfungskette leisten, verbindlich. Darüber hinaus gelten in vielen Regionen zusätzliche Anforderungen. So erwarten beispielsweise Kunden in den USA, dass Voith sich an Vorgaben hält, die in einem staatlichen Programm zur Förderung kleiner Unternehmen festgelegt sind.

Somasundram Pillai, Einkaufsleiter von Voith Hydro in York (USA), ist ständig auf der Suche nach qualifizierten, kleinen Unternehmen, von denen Waren und Dienstleistungen bezogen werden können, und zwar sowohl für öffentliche als auch für private Wasserkraftprojekte. „Natürlich bekommen kleine Unternehmen nur dann den Zuschlag, wenn die angebotene Leistung und der Preis vergleichbar mit denen von anderen Unternehmen sind. Durch dieses Vorgehen geben wir kleinen und von Minderheiten geführten Unternehmen die Möglichkeit, sich an unseren Projekten zu beteiligen“, erklärt Pillai.

Schon seit den 1950er Jahren fördert die US-amerikanische Regierung kleine und mittelständische Unternehmen (Small Business Enterprises = SBE) mit Programmen, die allen Bürgern – unabhängig von Herkunft, Alter und Geschlecht – die Teilhabe am Wirtschaftsleben ermöglichen sollen. Dazu zählen heute auch die sogenannten Minority Business Enterprises (= MBE). Das sind Betriebe, die in Besitz oder unter der Führung von wirtschaftlich benachteiligten Bevölkerungsgruppen sind, darunter Frauen, Menschen mit Behinderungen oder Bürger mit afrikanischen, asiatischen, Hispano- oder First- Nations-Vorfahren.

Voith Hydro in York richtet sein Lieferantenmanagement bereits seit über 60 Jahren auf dieses Ziel aus. Die Mitarbeiter im Beschaffungswesen nehmen regelmäßig an Trainings und Informationsveranstaltungen teil und können so qualifizierte SBEs und MBEs gezielt auswählen. Kunden informiert Voith Hydro regelmäßig über seine Lieferanten und den Anteil der SBEs und MBEs am Lieferumfang. In manchen Jahren beträgt er bis zu einem Viertel des gesamten Beschaffungsvolumens. „Viele unserer europäischen Kollegen kennen diese Art der Wirtschaftsförderung gar nicht und sind begeistert über den einfachen, aber effizienten Hebel“, sagt Pillai. Auch aus Sicht der Mitarbeiter ist die langjährige und gute Zusammenarbeit mit kleinen Unternehmen ein Erfolg für alle Beteiligten.

Ansprechpartner

Torsten Kallweit

Voith GmbH