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16.06.2017

Mehr Effizienz in der Stoffaufbereitung: InfiltraDiscfilter mit neuer HiCon 2.0 Technologie von Voith

  • Vermeidung von Trogeindickung
  • Minimierte Wartungs- und Betriebskosten
  • Bis zu 20 Prozent Kapazitätssteigerung und 50 Prozent weniger Pumpenenergie

Heidenheim: Die InfiltraDiscfilter mit neuer HiCon 2.0 Technologie von der Voith BlueLine-Familie für die Stoffaufbereitung erfüllen zwei der zentralen Kundenanforderungen an eine zeitgemäße Papierfertigung: Sie ermöglichen eine effiziente und ressourcenschonende Produktion. Die Faserausbeute steigt und der Wasserverbrauch kann gesenkt werden. Die verbesserte Effizienz in der Stoffaufbereitung bietet eine potenzielle Kapazitätssteigerung von bis zu 20 Prozent des Scheibenfilters und Einsparungen in der Pumpenenergie von maximal bis 50 Prozent.

Konventionelle Scheibenfilter benötigen nicht nur einen hohen Überwachungs- und Wartungsaufwand. Sie können vor allem bei Prozessschwankungen Störungen verursachen, die kostspielige Maschinenstillstände nach sich ziehen. Auslöser solcher Probleme sind vor allem unkontrollierte Anstiege der Stoffdichte im Scheibenfilter. Werden solche Anstiege nicht bemerkt, erfolgt  – speziell in niedrigen Mahlgradbereichen – häufig eine Trogeindickung. Die Bespannung des Scheibenfilters ist dabei hohen Belastungen ausgesetzt und kann leicht Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall wird der gesamte Filter beschädigt. Um solche Schwierigkeiten zu vermeiden, wird der Stoffstrom vor dem Scheibenfilter verdünnt, was mit einem höheren Verbrauch an Pumpenenergie und Verlust von Entwässerungskapazität verbunden ist.

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In der Schoellershammer PM 6 kommen die InfiltraDiscfilter mit neuer HiCon 2.0 Technologie von Voith in der BlueLine Stoffaufbereitung zum Einsatz.

Bei der HiCon 2.0 Technologie setzt Voith auf das bereits bewährte beutellose System. Hinzu kommen zwei entscheidende Neuerungen: Zum einen sind die HiCon Scheibenfilter mit einem soliden System ausgerüstet, in dem die Scheiben sicher geführt werden. Die neuen Scheibenfilter sind daher deutlich robuster – und erreichen noch längere Standzeiten. Zudem wird die Strömungsführung im Trog umgedreht, indem jede einzelne Scheibe unabhängig von den anderen mit dem Stoffstrom gespeist wird.
Die patentierte innovative Technik verhindert, dass kritische Bereiche entstehen, in denen der Faserstoff eindickt. Dies ermöglicht die Produktion mit einer Prozessstoffdichte von bis zu zwei Prozent. Scheibenfilter mit der HiCon  Technologie lassen sich optional im Zuge eines Upgrades in bereits bestehende Anlagen integrieren.

Schon mit der Einführung der BaglessPlus Technologie im Jahr 2012 hat Voith zahlreiche Schwachstellen konventioneller Filter beseitigt und so einen neuen Maßstab für Scheibenfilter gesetzt. Denn zum einem minimierten die beutellosen Filter die Wartungs- und Betriebskosten. Zudem überstehen sie kritische Situationen besser und reduzierten so kostspielige Stillstände.

Voith Paper ist ein Konzernbereich von Voith und der führende Partner und Wegbereiter der Papierindustrie. Durch ständige Innovationen optimiert Voith Paper den Papierherstellungsprozess. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Entwicklung von ressourcenschonenden Produkten, um den Einsatz von Energie, Wasser und Faserstoffen zu reduzieren. Außerdem bietet Voith Paper ein breites Service-Portfolio für alle Sektionen des Papierherstellungsprozesses an.

Seit 150 Jahren inspirieren die Technologien von Voith Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter weltweit. Gegründet 1867, ist Voith heute mit rund 19.000 Mitarbeitern, 4,3 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 60 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas. Als Technologieführer setzt Voith Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive.

Pressemitteilung (2.95 MB)

Ansprechpartner

Matthias Herms

Voith GmbH

Global Market Communication Manager

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Telefon: +49 7321 37 2749