Voith in China
Starke Partnerschaft seit mehr als 100 Jahren

Voith-CEO Lienhard reist gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel und führenden Wirtschaftsvertretern zu Gesprächen nach China.

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Voith in China
Starke Partnerschaft seit mehr als 100 Jahren

Voith-CEO Lienhard reist gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel und führenden Wirtschaftsvertretern zu Gesprächen nach China.

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Starke Partnerschaft seit mehr als 100 Jahren

Voith-CEO Lienhard reist gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel und führenden Wirtschaftsvertretern zu Gesprächen nach China.

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Voith in China
Starke Partnerschaft seit mehr als 100 Jahren

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist mit einer Delegation führender Wirtschaftsvertreter der Bundesrepublik Deutschland zu Gesprächen über Finanz-und Handelsfragen sowie zum Thema Innovation mit der chinesischen Regierung und Unternehmern in China eingetroffen. Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender Konzerngeschäftsführung Voith GmbH und Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft begleitet die Bundeskanzlerin auf ihrer Chinareise.

Voith und Huatai Paper schließen strategische Partnerschaft

Voith unterzeichnete heute eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft mit Shandong Huatai Paper Co., Ltd., einem der größten Papierhersteller in China.

Voith in China – aus Tradition erfolgreich

Voith ist seit mehr als 100 Jahren in China aktiv. Bereits 1906 erhalten wir den ersten Großauftrag für Wasserturbinen. Heute sind wir ein starker und verlässlicher Partner für unsere chinesischen Kunden - ob bei Turbinen und Generatoren für Wasserkraftwerke, bei Komponenten für chinesische Hochgeschwindigkeitszüge oder bei effizienten Papiermaschinen.

„Deutsche und chinesische Unternehmen verbindet seit Jahren eine starke Partnerschaft. Ausdruck der Intensität dieser Partnerschaft sind die regelmäßigen wechselseitigen Besuche beider Regierungschefs“

Dr. Hubert Lienhard
Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung Voith GmbH

Vor Ort aktiv – seit 1906

1906

Im Jahr 1906 erhält Voith den ersten Großauftrag aus China: Schon vier Jahre später liefert Voith Turbinen für das erste chinesische Wasserkraftwerk in Shi Long Ba (Provinz Yunnan).

1937

Die erste Voith-Papiermaschine nimmt in China ihren Betrieb bei Minfeng Paper in der Nähe von Shanghai auf.

1965

Voith liefert erste Turbokupplungen für chinesische Schienenfahrzeuge.

1994

Voith legt gemeinsam mit Siemens und dem chinesischen Partner SEMMW den Grundstein für die Produktion von Turbinen und Generatoren in China.

1996

Voith Paper Fabrics richtet eine Fertigung in Kunshan ein. Kunshan, rund 70 km nordwestlich von Schanghai entfernt, ist heute das Zentrum der Voith-Aktivitäten für den asiatischen Papiermarkt.

1997

Voith liefert Turbinen und Generatoren für China Three Gorges, das bis dato weltweit größte Wasserkraftwerk der Welt.

2007

Voith Paper bündelt und erweitert seine Papier-Aktivitäten in China: Die Voith Paper City Kunshan, offiziell in 2010 eröffnet, entwickelt sich seitdem zum konzernweit richtungsweisenden Standort im Hinblick auf effiziente Prozesse, schlanke Produktion und Nachhaltigkeit.

2010

Die Hainan PM 2, die größte Papiermaschine der Welt mit einer Produktion von 1.600.000 Tonnen Papier jährlich, geht in Betrieb.

Februar 2013

Dr. Hubert Lienhard übernimmt den Vorsitz des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA). Der APA versteht sich als das Sprachrohr der deutschen Asienwirtschaft gegenüber der Politik in Deutschland und in den asiatischen Partnerländern und setzt sich für starke deutsch-asiatische Wirtschaftsbeziehungen ein.

April 2014

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eröffnet das Voith China Training Center in Kunshan. Mit einem Ausbildungszentrum nach deutschem Vorbild der dualen Berufsausbildung kann Voith bedarfsgerecht diejenigen Fachkräfte ausbilden, die das Unternehmen benötigt, um den chinesischen Markt erfolgreich zu bearbeiten.

November 2014

Voith Hydro Shanghai feiert sein 20-jähriges Jubiläum.

Juni 2015

Die ersten 19 Fachkräfte schließen ihre technische Ausbildung im China Training Center erfolgreich ab.

Starke Wurzeln – auf dem Weg zum chinesischen Unternehmen

Jeder Auftrag und jedes erfolgreiche Projekt, das wir in China abwickeln, stärken unsere Position auf dem chinesischen Markt. Voith soll in China als ein chinesisches Unternehmen mit deutschen Wurzeln wahrgenommen werden. Wir sind auf einem guten Weg dorthin. Und arbeiten jeden Tag konstant daran, um dieses Ziel zu erreichen. Mit Produkten, die vor Ort entwickelt und produziert werden. Von lokalen Mitarbeitern, die ausgewiesene Experten ihres Fachs sind und ihre Märkte genau kennen. Und zudem bestens mit den Sitten und Gepflogenheiten ihres Landes vertraut sind.

“Unser erklärtes Ziel ist es, in China zu einem chinesischen Unternehmen mit deutschen Wurzeln zu werden.“

Dr. Hubert Lienhard
Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung Voith GmbH

Voith in China

Größer, schneller, China…

Einer der größten Wasserkraftmärkte der Welt, attraktive Absatzmöglichkeiten für Antriebskomponenten für Schienen- und Nutzfahrzeuge, einer der wichtigsten Märkte im Hinblick auf Papieraktivitäten - China bietet Voith spannente Perspektiven. Und kann sich mittelfristig zum wichtigsten Einzelmarkt für Voith entwickeln. Auch in jüngster Vergangenheit haben wir viele interessante Aufträge gewonnen und waren an spannenden Projekten beteiligt. Eine Auswahl.

Highlights

September 2015

Voith Industrial Services erhält einen neuen Auftrag vom Automobilzulieferer ZF in Nanjing für die Teilereinigung und Reinigung in der Peripherie von Verkehrsflächen. Zudem übernimmt Voith die technische Reinigung und Gebäudereinigung.

Juni 2014

Fortführung einer erfolgreichen Partnerschaft: Sun Paper, einer der wichtigsten Papierhersteller Asiens, beauftragt Voith mit dem Bau von drei Papiermaschinen zur Herstellung von Verpackungspapier und grafischem Papier.

März 2014

Voith investiert 25 Millionen Euro in den Bau einer Fabrik für Schienenfahrzeugkomponenten in Schanghai. Voraussichtlich 2016 wird Voith das Werk in Betrieb nehmen.

August 2013

Im chinesischen Wasserkraftwerk Xiluodu am Jinsha-Fluss nimmt Voith die stärkste Generator-Turbinen-Einheit der Voith-Geschichte in Betrieb.

Januar 2013

Voith erhält den Auftrag zur Modernisierung von zwei 50-Megawatt-Turbinen sowie weiterer Komponenten des chinesischen Wasserkraftwerks Sanmenxia.

Juni 2012

Voith stattet Straßenbahnen in Shenyang mit elektrischen Antriebssystemen mit Energiespeichern aus. Die Besonderheit: Spezielle Energiespeicher machen Kurzstreckenfahrten ohne Oberleitung möglich.

2012

Voith Paper sichert sich im Geschäftsjahr 2011/12 gleich fünf Großaufträge für Verpackungspapiermaschinen in China im Gesamtwert von 400 Millionen Euro.

„China könnte mittelfristig zum wichtigsten
Voith-Einzelmarkt werden“

Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender Konzerngeschäftsführung Voith GmbH, über das Engagement des Unternehmens in China und die zukünftigen Herausforderungen vor Ort.

1. Herr Dr. Lienhard, warum dieses starke Engagement in China?
Hubert Lienhard: Weil der chinesische Markt für Voith große Chancen bietet und es sich kein international erfolgreiches Unternehmen leisten kann, hier vor Ort nicht präsent zu sein. Auch wenn sich das Wirtschaftswachstum gegenüber früheren Wachstumsraten etwas abschwächt, bietet der chinesische Markt nach wie vor viel Perspektive und wird immer noch schneller wachsen als die „reifen“ Märkte, etwa in Europa oder Südamerika.

2. Wie sieht die Strategie von Voith für China aus?
Seit vielen Jahren sind wir im High-End-Markt erfolgreich. Jetzt müssen wir in das Medium-Size-Segment und hier als Technologieanbieter eine führende Rolle übernehmen und die passenden Produkte für unsere Kunden anbieten. Wer in diesem Bereich den Anschluss verpasst, wird schon alleine aufgrund der Marktgröße dieses Marktes ziemlich schnell zum Regionalanbieter für schrumpfende Nischenmärkte der alten Welt. Daher müssen wir das Medium-Size-Segment mit aller Kraft voranbringen und dafür unsere Präsenz in China weiter ausbauen.

3. Heißt das nicht automatisch Verlagerung von Kapazitäten?
Es geht nicht darum, einfach die Produktion nach China zu verlagern, um dort kostengünstiger zu produzieren. Vielmehr geht es darum, vor Ort passgenau diejenigen Produkte anzubieten und zu produzieren, die die Märkte und Kunden für ein bestimmtes Marktsegment nachfragen. Wir müssen uns vor Ort erfolgreich gegen starke lokale Wettbewerber positionieren.

4. Was sind Ihre jüngsten Projekte in China?
In den letzten fünf Jahren haben wir in China insgesamt 217 Millionen Euro investiert. Drei herausragende Beispiele für unser Engagement: Wir haben kräftig in die Kunshan Paper City investiert und sie zu einem Zentrum unserer Papieraktivitäten ausgebaut. Im vergangenen Jahr haben wir unser Kunshan Training Center eröffnet. Hier bilden wir Fachkräfte nach dem deutschen Vorbild der dualen Ausbildung aus. Außerdem investieren wir etwa 25 Millionen Euro in ein neues Werk für Schienenfahrzeugkomponenten, das wir 2016 in Betrieb nehmen wollen.