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Ingenieure forschen

Ideen sind der erste Schritt auf dem Weg zu neuen Technologien. Voith-Ingenieure arbeiten an Antworten auf zentrale Fragen des 21. Jahrhunderts.

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Die Zeit der einsamen Tüftler ist vorbei. Komplexe Forschungs- und Entwicklungsthemen können nur im Team gelöst werden.

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Ein schöner Moment für jeden Ingenieur: Eine Idee nimmt Gestalt an. Ein erster Prototyp ist entstanden. Jetzt entscheidet der gemeinsame Blick fürs Detail.

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Forschen an den Herausforderungen unserer Zeit

Noch nie war es so spannend, Ingenieur zu sein

Sie sind gefragt wie nie zuvor: Junge Ingenieure entwickeln Technologien, die zur Lösung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und moderne Mobilität beitragen. Bei Voith lassen sie ihrem Forscherdrang freien Lauf.

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Voith sind Fenster in die Zukunft. Junge Ingenieure forschen an Produkten und Innovationen, die aktuelle Probleme lösen. Ob es um die Rettung des Klimas, um neue, nachhaltige und sichere Formen der Energieversorgung oder um die Mobilität von Menschen und Gütern geht: Voith-Ingenieure arbeiten an Beiträgen, die die Lebensbedingungen auf unserem Planeten verbessern.

Felix Rüdiger, Fahrzeugingenieur bei Voith, sagt: „Wir haben eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ich bin stolz auf das, was wir leisten.“ Eine Arbeit, die spannender kaum sein könnte.

„Praxisnähe ist mir wichtiger als die Bearbeitung von akademischen Themen. Ich habe das Glück, das machen zu können, was mich begeistert.“

 
David Bendl,
Voith-Ingenieur

Das Klischee vom einsamen Tüftler - Vergangenheit

Der Beruf ist anspruchsvoll. Wer bei Voith in das Abenteuer Forschung eintaucht, muss vieles mitbringen. Das Klischee vom einsamen Tüftler gehört längst der Vergangenheit an. Ein Voith-Entwicklungsingenieur besitzt nicht nur technisches Know-how. Er ist auch ein begabter Kommunikator und Team-Spieler und überzeugt Kollegen, Kunden und Kaufleute von seinen Ideen. Die Bandbreite der Projekte, an denen Voith-Ingenieure beteiligt sind, ist groß.

Erster praktischer Einsatz der Entwicklung ist der schönste Moment

Mehr zukunftsweisende Projekte in den Entwicklungsabteilungen gibt es zur Genüge. Zu sehen, wie die Produkte später zum Einsatz kommen, ist für die Ingenieure der schönste Augenblick. „Wenn ich ein fertiges Bauteil sehe und weiß, dass ich mit meiner Berechnung die Grundlage dafür geschaffen habe, ist das ein gutes Gefühl und Ansporn für weitere Aufgaben“, erzählt Voith-Ingenieur David Bendl.

  • Sicherheit in Zügen: Voith-Ingenieure haben mitberechnet, wie die Fahrzeugstruktur beschaffen sein muss, damit der Innenraum im Fall eines Unfalls möglichst unbeschädigt bleibt.

  • Propeller für Spezialschiffe: Ingenieure bei Voith haben den Voith Radial Propeller (VRP) mitentwickelt. Er ist um 360 Grad drehbar und kann in jede Richtung Schub erzeugen. Seine Aufgabe: Spezialschiffe anzutreiben, die Windkraftanlagen auf See schleppen.

  • Kraftwerkskonzepte für neue Einsatzgebiete: Voith-Ingenieure haben eine umweltfreundliche Turbinen-Generator-Einheit namens StreamDiver entwickelt, die Wasserkraft nun dort erschließen kann, wo es bislang keinen Platz für herkömmliche Kraftwerke gab.

David Bendl

Diplom Maschinenbauer

Der diplomierte Maschinenbauer David Bendl mag die Kreativität, die sein Beruf erfordert. Er zählt zur Arbeitsgruppe, die den Voith Radial Propeller (VPR) entwickelt hat, jenen Schiffsantrieb, der in Spezialschiffe eingebaut wird, die Windkraftanlagen auf See schleppen. Er sagt: „Ich will meine Idee umsetzen. Für seine Idee muss man brennen.“ Am liebsten brennt er für Ideen in seinem Spezialgebiet, der Strömungsmechanik. Als Praktikant hat Bendl bei Voith angefangen und war dann Diplomand in der Entwicklungsabteilung. Nun ist er eine feste Größe im Unternehmen.

Felix Rüdiger

Diplom Fahrzeugingenieur

Schon während seines Studiums zum Fahrzeugingenieur war Felix Rüdiger klar: Als Arbeitsplatz kommt nur die Entwicklungsabteilung eines Unternehmens in Frage. Er setzte seine Pläne in die Tat um:Nach seinem Diplom begann Rüdiger bei Voith in Chemnitz. Mittlerweile ist er Leiter einer Fachgruppe mit sechs Ingenieuren. Er hat die Gruppe selbst aufgebaut. Ihre Aufgabe ist die Entwicklung von Crashsimulationen für Züge..Ziel ist es, dass die Innenräume von Zügen bei einem Unglück unbeschädigt und die Fahrgäste unverletzt bleiben. „Ich habe mich für die Industrie entschieden, weil man anderes als an der Uni keine Grundlagenforschung betreibt und stattdessen richtige Produkte entwickelt. Es ist schön, wenn ich Fahrzeuge auf der Schiene sehe, an deren Entwicklung ich selbst beteiligt war“, sagt Rüdiger.

Jörg Lochschmidt

Jörg Lochschmidt

Produktmanager

Der StreamDiver, eine der neuesten Entwicklungen bei Voith, erschließt nun auch solche Gebiete für die umweltfreundliche Energiegewinnung, in denen der Bau konventioneller Wasserkraftwerke bislang nicht möglich war. Produktmanager Jörg Lochschmidt leitet das Projekt seit 2010: „Es gibt sehr viele Querbauwerke in Landschaftsschutzgebieten, wo konventionelle Wasserkraftwerke nicht eingesetzt werden können“. Beispielsweise, weil die Fallhöhe ist zu niedrig ist, die Wasserkraftanlage sich in das Landschaftsbild integrieren muss, keine naturverändernden Baumaßnahmen durchgeführt werden und Fische nicht zu Schaden kommen dürfen. Genau hier aber kann der StreamDiver zum Einsatz kommen. Bei der Entwicklung orientierte sich das Team an der ebenfalls bei Voith entstandenen Gezeitenströmungsturbine und arbeitete eng mit der Technischen Universität München und der Universität Stuttgart zusammen. „Der StreamDiver ist etwas Besonderes für uns“ sagt Lochschmidt. „Konventionelle Wasserkraftwerke werden immer für den Einzelfall ausgelegt. Der StreamDiver soll dagegen zum Serienprodukt für Energieversorger in aller Welt reifen“. Ein Meilenstein auf dem Weg zum Ausbau erneuerbarer Energien.

Susanne Berger

Promovierte Verfahrens-
technikerin

Die promovierte Verfahrenstechnikerin Susanne Berger leitet ein Kollegenteam, das gegensätzlicher kaum sein könnte. Unterschiedlichste Berufe kommen dort zusammen: Mathematiker, Physiker, Bioniker, Chemiker, Holzwirte, Textiltechniker und Ingenieure. Sie erforschen, wie die Papierindustrie Energie einsparen kann. Zuletzt haben sie die Simulation einer Papierfabrik entwickelt. Ein Rechner stellt sämtliche Arbeitsprozesse dar – von der Stromerzeugung im eigenen Kraftwerk bis zur fertigen Papierrolle. Das Programm berechnet dabei die Energiebilanz. Eine beachtliche Leistung, denn: „Die Herstellung von Papier ist verfahrenstechnisch komplexer als alle Prozesse, die ich kenne“, so Berger.