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Xiluodu

Xiluodu

Das Fundament für die nächste Generation von Wasserkraftwerken legen

Es dauerte Jahrzehnte, bis Turbinen-Generatoren-Einheiten entwickelt wurden, die mehr als 950 Megawatt Leistungskapazität haben. Nun rückt der entscheidende Schritt zur 1-Gigawatt-Maschine in greifbarer Nähe.

Kraftwerk Xiluodu, Provinz Sichuan in China. 31. Juli 2013: Voith-Ingenieure atmen auf. Rund um die Uhr haben sie den Generator 8 beobachtet, der während der vergangenen 72 Stunden den kommerziellen Betrieb aufgenommen hat. Er ist einer der größten Turbinengeneratoren weltweit. Der Test begann zunächst mit langsamer Leistung. Schließlich drehte der komplett luftgekühlte Generator gleichmäßig mit 125 Umdrehungen pro Minute und erzeugte 784 Megawatt - das ist die endgültige Leistungskapazität der Maschinen-Einheit. Nach insgesamt fünf Jahren harter und akribischer Arbeit für das Projekt Xiluodu erreichen die Voith-Mitarbeiter einen ingenieurtechnischen Meilenstein: Mit einer Nennleistung von 855,6 Megavoltampere (MVA) erzeugt das Aggregat in Xiluodu mehr Leistung als vergleichbare Maschinen von Voith in den riesigen südamerikanischen Wasserkraftwerken Guri und Itaipu oder am Drei-Schluchten-Damm in China.

Der leistungsfähigste Turbinengenerator, den Voith jemals gebaut hat, nahm im chinesischen Wasserkraftwerk Xiluodu am Fluss Jinsha den Betrieb auf. Mit 855,6 MVA Ausgangsleistung setzt diese Maschine neue Maßstäbe.

Dank dieser herausragenden Leistung in Xiluodu am Fluss Jinsha wird deutlich, dass Voith im Begriff ist, 1000-Megawatt-Aggregate herzustellen. Zum Vergleich: So viel Leistung erzeugen sonst große Kohle- oder Atomkraftwerke. Wie kommt es, dass Ingenieure immer Leistung aus den Maschinen herausholen? Voith-Ingenieure sind in der Lage, jedes Detail und jede Komponente der Turbinen und Generatoren zu optimieren. Sie wenden ausgeklügelte technische Verfahren an und erhöhen damit den Wirkungsgrad der Maschinen: Der Einsatz von High-Tech-Isoliersystemen bei Spulen und Stromschienen, die Erfindung besserer Werkstoffe und die äußerst präzise Montage sind lediglich einige vieler kleiner Einzelschritte, die zum Überschreiten der 1-Gigawatt-Marke führen. Und: Um im Wasserkraftwerk Xiluodu die bestmögliche Qualität zu liefern, hat Voith das Belüftungsmodell am Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden getestet.

China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, gilt als einer der wichtigsten Wasserkraftmärkte. Daher ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die erste 1-GW-Maschine in China in Betrieb geht.

Als das Wasserkraftwerk Xiluodu im Juni 2014 komplett ans Stromnetz ging, lieferte es eine Nennleistung von 13,86 Gigawatt. Dort sind insgesamt 18 Aggregate in Betrieb. Damit ist Xiluodu das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt.

Die Energieerzeugung in Xiluodu trägt zur Senkung der Luftverschmutzung bei, denn Wasserkraft ist eine erneuerbare Energie. Dank dem Betrieb von Xiluodu werden jährlich 41 Millionen Tonnen Kohle weniger verbraucht. Darüber hinaus werden die Emissionen um fast 150 Millionen Tonnen CO2, 480.000 Tonnen Stickstoffdioxid und 850.000 Tonnen Schwefeldioxid pro Jahr gesenkt.

Ein weiterer Vorteil von Xiluodu liegt auf der Hand: Das Kraftwerk kann eine hohe Grundlast bereitstellen. Xiluodu kann rund um die Uhr so viel Energie erzeugen wie 14 große Kohle- oder Atomkraftwerke. Daher kann ein Wasserkraftwerk dieser Dimension zwei Ziele gleichzeitig erreichen: Auf der einen Seite kann die enorme Nachfrage nach Energie bedient werden, auf der anderen Seite erreichen die Betreiber ihr Ziel, weniger CO2 auszustoßen. Auf diese Weise trägt Voith mit seinen klimafreundlichen Technologien zu einer besseren Zukunft bei.

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