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Baureihe E

Gelenkwellen der Baureihe E sind für anspruchsvolle Antriebe mit höchsten Dreh­momenten geeignet. Die Hauptmerkmale dieser Baureihe sind eine sehr hohe Dreh­moment­kapazität und eine verlängerte Lagerlebensdauer.

Im Vergleich zu den anderen Baureihen haben die Gelenke der Baureihe E die höchste Drehmomentkapazität. Eine Hochleistungs-Gelenkwelle ist entweder beid­seitig mit einem E-Gelenk ausrüstbar oder ein E-Gelenk ist mit einem CH-Gelenk kombinierbar. Eine E-Gelenkwelle überträgt bei gleichem Gelenkdurchmesser ein bis zu 20% höheres Drehmoment als eine CH-Gelenkwelle. Die Baureihe E ist bei begrenztem Einbauraum ideal.

Unsere Ingenieure konstruieren für Sie eine komplette Antriebslösung. Das heißt, Sie erhalten Engineering und Produkt aus einer Hand: Gelenkwelle, Anschluss­technik und Gelenkwellenunterstützungen. Das spart Zeit und Geld beim Bau Ihrer Maschine oder Anlage.

Technische Daten

Drehmomente bei Einzellast MZ bis 13.620 kNm
Drehmomente bei wechselnder Dauerlast MDW bis 9.380 kNm
Beugewinkel bis 10°
Rotationsdurchmesser der Gelenke 580 mm – 1.220 mm
Anschlüsse
  • Flansche mit Querkeil
  • Flansche mit Hirth-Verzahnung
  • Schnelllösekupplungen
  • Anschlussteile für Walzwerke (Treffer)
  • Adapter
Mittelteil
  • Stahl
  • kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK, Carbon)
Längenausgleich
  • ohne (Festwelle)
  • teleskopisch (SAE-Profil)

Ihr Kontakt

Voith Turbo GmbH & Co. KG
Gelenkwellen (amg)
Alexanderstraße 2
89522 Heidenheim, Germany

Tel. +49 7321 37-8283
Fax +49 7321 37-7106
UJShafts@voith.com

Druckschriften

  • Hochleistungs-Gelenkwellen. Produkte | Engineering | Service

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Vorteile und Nutzen

  • Die Zapfenkreuze sind extra verstärkt und die Geometrie des zweiteiligen Flansch­mitnehmers ist optimal an den Kraftfluss angepasst. Die Gelenkwelle überträgt bei gleichem Gelenkdurchmesser ein bis zu 20% höheres Dreh­moment als eine CH-Gelenkwelle. Diese Baureihe ist bei begrenztem Einbauraum ideal.
  • Das Lagerkonzept beruht auf einer maximalen Nutzung des Bauraums mit größt­möglichen Lagern und Zapfenkreuzen. Die Lebensdauer der Lagerung ist um 40 bis 80% länger als bei CH-Gelenkwellen. Dadurch sind die Standzeiten extra hoch. Ihre Anlage hat geringe Stillstandszeiten und arbeitet sehr produktiv.
  • Die Drehmomentkapazität ist selbst bei großen Beugewinkeln sehr hoch. Alle Bauteile der Gelenkwelle sind für eine sehr hohe statische und dynamische Belastbarkeit optimiert. Die Lageraugen sind geschlossen, die Zapfenkreuze gesenkgeschmiedet und die Wälzlager weisen höchste Tragfähigkeit auf. Ihre Gelenkwelle ist betriebssicher, unempfindlich gegenüber Schwingungs­be­anspruchungen und hat eine lange Lebensdauer. Damit reduzieren Sie die Lebenszykluskosten Ihrer Maschine oder Anlage. Weniger Stillstände steigern die Produktivität.
  • Wälzgelagerte Kreuzgelenke verbessern den Wirkungsgrad. Der Energie­ver­brauch sinkt, Sie sparen Kosten und schonen die Umwelt durch weniger CO2-Emissionen.
  • Radial- und Axiallager sind kombiniert und bilden eine Baueinheit (Kassetten­lager). Die Wälzlager sind einzeln austauschbar und die Zapfenkreuze sind mehrfach wiederverwendbar. Damit sparen Sie Instandhaltungskosten.
  • Die Konstruktion der Gelenkwelle ist wartungsarm. Ihr Wartungsaufwand und die Betriebskosten sinken.
  • Der Längenausgleich hat ein spiel- und verschleißarmes SAE-Profil. Damit bleiben Axialkräfte gering und Sie sparen Kosten bei den Lagerungen.

Typische Einsatzbereiche

  • Walzanlagen
  • Richtmaschinen
  • Papiermaschinen
  • Shredder
  • Rollenpressen
  • Pumpen
  • Prüfstände
  • Bergbaumaschinen
  • Sondermaschinen

Technische Informationen

Einsatz

Eine Gelenkwelle überträgt die Leistungsfaktoren Drehmoment und Drehzahl von der Achse einer Antriebsmaschine zur Achse einer Arbeitsmaschine.

Der Einsatz einer Gelenkwelle ist zum Beispiel bei diesen antriebstechnischen Gegebenheiten sinnvoll:

  • die Achsen weisen einen Versatz auf
  • die Achsen fluchten nicht
  • die Leistungsübertragung erfolgt über eine größere Distanz
  • die direkte Koppelung von Antriebs- und Arbeitsmaschine ist aus Platzgründen oder sonstigen Umgebungseinflüssen nicht möglich
  • die Antriebsanordnung erfordert einen Längenausgleich

Aufbau und Funktion

Eine Gelenkwelle besteht im Prinzip aus zwei Kreuzgelenken G1 und G2, die hinter­einander geschalten sind. In der Praxis ist ein Synchronlauf von An- und Abtriebs­­­welle anzustreben. Dies ist der Fall, wenn folgende drei Bedingungen erfüllt sind:

Alle Wellenteile der Gelenkwelle liegen in einer Ebene

Beide Gabeln des Wellenmittelteils liegen in einer Ebene

Die Beugewinkel der beiden Gelenke sind gleich

Vorteile gegenüber Spindeln

In Voith Gelenkwellen kommen abgedichtete und reibungsarme Wälzlager zum Einsatz. Damit ergeben sich wesentliche Vorteile gegenüber Zahnspindeln oder Flachzapfenspindeln:

  • die Verlustleistung ist geringer
  • der Schmierstoffverbrauch ist geringer
  • keine Verunreinigung der Umgebung mit Schmierstoffen
  • der Wartungsaufwand ist geringer
  • die Lebenszykluskosten für den Antrieb sind geringer

Anwendungen

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