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GFK-Energieabsorber

Energieabsorber dienen dazu, im Falle eines Aufpralls die entstehende Energie umzuwandeln und so den bestmöglichen Schutz für Mensch und Material zu bieten. Der Scharfenberg Leichtbau-Energieabsorber entspricht den gültigen europäischen Gesetzen und Reglementierungen EN15227 und EN12663.

Seine Hauptmerkmale: ein niedriges Gesamtgewicht sowie ein gleichmäßiges Absorptionsvermögen der Crashenergie. Daraus resultiert eine hohe gewichtsspezifische Energieaufnahme. Zudem wird durch die Verwendung von Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff die Korrosion über die Lebensdauer minimiert.

Eigenschaften

Mit einem Gewicht von ca. 90 kg (variabel je nach Auslegung) liegen GFK-Energieabsorber weit unter dem Gewicht von Standard-Stahlabsorbern. Ihre Stärken liegen in einem gleichmäßigen Absorptionsverhalten der Crashenergie und einer hohen gewichtsspezifischen Energieaufnahme.

Aufbau

Der Leichtbau-Energieabsorber besteht aus einem Faserverbundbauteil als Crashelement, dessen hinteres Ende in eine Aufnahme eingesetzt ist. Diese dient als Führung, Verjüngungsdüse und als Flansch, über den der Absorber am Fahrzeug montiert wird.
An seinem vorderen Ende ist eine Kletterschutzplatte angebracht, die im Falle einer Kollision ein Aufklettern der Fahrzeuge verhindert.
Die Aufnahme und der Kletterschutz sind zur weiteren Gewichtsreduktion in Aluminium ausgeführt.

Sollte eine Montage des Absorbers am Fahrzeuguntergestell über den bestehenden Flansch nicht möglich sein, kann die Distanz zwischen Flansch und Lochbild des Fahrzeugs über eine Adapter-Grundplatte überbrückt werden, der das Lochbild des Fahrzeugs nachbildet. So ist auch ein Nachrüsten bereits bestehender Fahrzeuge möglich.

Funktion

Im Fall einer Kollision wird das Faserverbundrohr durch die Düse am hinteren Ende der Aufnahme gedrückt. Dabei kommt es zum kontrollierten Versagen des anliegenden Laminats. Das Laminat zerfasert auf seinem Weg durch die Aufnahme, ein Großteil des Materials verbleibt aber in Streifen an dem Absorber. So wird die Bildung von Projektilen minimiert und ein Ablenken des durchgepressten, festigkeitslosen Materials nach unten ist möglich (Bild 2).

Dadurch benötigt der Absorber nach hinten einen geringeren Bauraum. Ein Abstand von nur ca. 300 mm zwischen Flansch und Ablenkplatte ist ausreichend.
Die Aktivierung des Crashrohres wird durch beidseitig angebrachte Ansprechindikatoren angezeigt.

Auslegung

Das Design des GFK-Absorbers macht es möglich, das Faserverbund- Crashelement in seinem spezifizierten Arbeitsbereich optimal auf die Anforderungen von Kunden oder Anwendung auszulegen.
Durch Variationen in der Schichtstärke des Laminats sind auch mehrstufige Kraftverläufe realisierbar.

Auch bei einem Versatz von bis zu 80 mm bleiben die Energieabsorber funktionsfähig.

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