OnEfficiency.StopStart FAQ

FAQ

Sie sind bereit für den entscheidenden Schritt für mehr Effizienz, aber haben noch Fragen zu OnEfficiency.StopStart? Hier finden Sie Ihre Antwort.

Mit welchen Lokomotiven und Fahrzeugen ist OnEfficiency.StopStart kompatibel?

Grundsätzlich ist OnEfficiency.StopStart mit allen Diesellokomotiven kompatibel, welche bereits mit einer elektronischen Steuerung (z.B. KM-Direkt) ausgerüstet sind. Auch dieselelektrische Lokomotiven können mit dem System ausgerüstet werden.

Führt OnEfficiency.StopStart zu höherem Verschleiß am Anlasser, Motor oder anderen Bauteilen?

Sowohl bei der seit 7 Jahren mit dem Stopp-Start System ausgestatteten Testlokomotive von Voith (Standard Anlasser, 1.000 kW Motorleistung, 10BB Lokomotive) als auch bei den gemeinsamen Pilotprojekten mit unseren Kunden wurde kein erhöhter Verschleiß festgestellt.

Gibt es Referenzen?

OnEfficiency.StopStart wird bereits bei mehreren Kunden eingesetzt. Das System ist bei den Loks von Rurtalbahn (G1206), ETF (G1206) und Northrail (G1206) im Einsatz.

Wird das Batteriesystem durch OnEfficiency.StopStart stärker belastet?

Theoretisch ist eine stärkere Belastung des Batteriesystems denkbar, jedoch wurde im Rahmen der laufenden Testprojekte (Voith Testfahrzeug, Kundenfahrzeuge) kein entsprechender Verschleiß festgestellt.

Zusätzlich bieten wir Ihnen eine Nachrüstung mit UltraCaps an, welche den Startvorgang komplett über Kondensatoren ermöglicht und das Bordnetz des Fahrzeugs optimal vor Verschleiß schützt.

Ist das Stopp-Start System IBG-pflichtig?

Das System wird mit einer gutachterlichen Stellungnahme ausgeliefert und ist anzeigepflichtig. Eine IBG-Pflicht besteht aufgrund der speziellen Systemarchitektur nicht.

Funktioniert OnEfficiency.StopStart auch im Funk-Fern-Steuerungsbetrieb?

Ja, OnEfficiency.StopStart funktioniert auch im Funk-Fern-Steuerungsbetrieb uneingeschränkt.

Wie hoch ist die Lebensdauer von OnEfficiency.StopStart?

Die Komponenten des Systems sind wartungsfrei und langlebig. Die genaue Lebensdauer ist abhängig von diversen Umgebungsfaktoren, beträgt jedoch mindestens 16 Jahre.

Erfüllt OnEfficiency.StopStart sämtliche Normen?

Bei der Entwicklung und Konstruktion des Stopp-Start Systems wurden alle relevanten Bahnnormen wie beispielweise EN45545-2, EN50155 sowie EN50567 berücksichtigt.

Hat OnEfficiency.StopStart Einfluss auf die Sicherheitsfahrschaltung (SiFa)?

Nein, OnEfficency.StopStart beeinflusst die SiFa nicht

Muss beim Einsatz von OnEfficiency.StopStart die Software der Fahrzeugsteuerung angepasst werden?

Nein, dies ist nicht erforderlich. OnEfficiency.StopStart ist so konzipiert, dass nicht in die bestehenden Softwarearchitektur eingegriffen werden muss.

Kann OnEfficiency.StopStart manuell an- und abgeschaltet werden?

Ja, es ist möglich das System für die Einschaltdauer manuell am Schaltschrank zu (de-) aktivieren. Eine dauerhafte Deaktivierung ist zudem über einen optionalen Gegenstecker möglich.

Wann wird OnEfficiency.StopStart aktiv?

Das System schaltet bei der Lokomotive nach Überprüfung von diversen Bedingungen den Dieselmotor aus und auch wieder automatisch ein.

Aktivierungssequenz von OnEfficiency.StopStart

Kann die Parametrierung des Stopp-Start System nach der Inbetriebnahme angepasst werden?

Die Software zur Parametrierung übergeben wir nach der Inbetriebnahme, sodass Parameteranpassungen durch den Fahrzeughalter jederzeit möglich sind.

In welchen Ländern kann OnEfficiency.StopStart eingesetzt werden?

Das System kann grundsätzlich in allen Ländern zugelassen und angezeigt werden. Aktuell ist OnEfficiency.StopStart bei Kunden in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden verbaut. Die neue Zulassung nach ERA vereinfacht auch den grenzübergreifenden Einsatz.

Ab welcher Haltezeit ist die Anwendung der Stopp-Start Automatik sinnvoll?

Da das Stopp-Start System den Motor erst nach einer Wartezeit von ca. 3 Minuten abschaltet, empfehlen wir den Einsatz bei einer Haltezeit von min. 5-10 Minuten. So wird es auch bei unseren bisherigen Kunden praktiziert.

Wie lange dauert es, bis alle Systeme wieder hochgefahren und voll einsatzbereit sind?

Das Motorsystem kann direkt über den Traktionshebel gestartet werden und die Lok ist nach dem Motorstart sofort einsatzbereit. Der Start des Motors dauert ca. 3-5 Sekunden. Andere Systeme wie beispielsweise Brems- und Zugfunksystem (GSM-R) sind durchgängig aktiv.

Wie läuft der Einbau des Stopp-Start Systems durch Voith ab?

Wird der Umbau durch Voith durchgeführt, so beträgt die Umbaudauer abhängig vom Loktypen 2-3 Arbeitstage. Diese Arbeiten können beispielsweise während einer Wartung durchgeführt werden. Ferner ist der Umbau auf Kundenwunsch „im Betrieb" zum Beispiel auf einem Abstellgleis möglich.

Welche Veränderungen entstehen durch den Einbau von OnEfficiency.StopStart am Fahrzeug?

Es werden ein zusätzlicher Schaltschrank, Druckluftsensorik und Leuchtdrucktaster im Fahrzeug verbaut. Es werden jedoch keine Änderungen an der vorhandenen Fahrzeugsteuerung durchgeführt und OnEfficiency.StopStart ist gegenüber dem bestehenden Fahrzeugsystem rückwirkungsfrei. Das komplette Stopp-Start System kann jederzeit einfach zurückgerüstet werden. Optional kann die Originalkonfiguration der Fahrzeugelektrik mit einem Gegenstecker wiederhergestellt werden. Der OnEfficiency.StopStart Schaltschrank wird mit dem optionalen Gegenstecker vollständig vom Fahrzeug entkoppelt, was beispielsweise vor Freigabe der Änderungsanzeige notwendig sein kann.

In welchen Zeitabständen muss das Stopp-Start System gewartet werden?

Das komplette OnEfficiency.StopStart System ist wartungsfrei.