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28.07.2021

Papermaking Vision: Voith entwirft in einer visionären Design-Studie die Papierproduktionslinie der Zukunft

  • Als Full-Line-Anbieter stellt Voith ein ganzheitliches Konzept für alle Bereiche der Papierherstellung vor
  • Die langfristig angelegte Design-Studie soll die Effizienz und Wartungsfreundlichkeit signifikant erhöhen
  • Schwerpunkte liegen bei der Implementierung eines "Clean Design" sowie neuesten Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz
In einer visionären Design-Studie entwirft Voith die Papierproduktionslinie der Zukunft. Dabei stehen eine verbesserte Effizienz sowie eine erhöhte Wartungsfreundlichkeit besonders im Fokus.
In einer visionären Design-Studie entwirft Voith die Papierproduktionslinie der Zukunft. Dabei stehen eine verbesserte Effizienz sowie eine erhöhte Wartungsfreundlichkeit besonders im Fokus.

HEIDENHEIM, Deutschland. In einer visionären Design-Studie entwirft der Technologiekonzern Voith die Papierproduktionslinie der Zukunft. Dabei stehen eine verbesserte Effizienz sowie eine erhöhte Wartungsfreundlichkeit besonders im Fokus. Als Full-Line-Anbieter berücksichtigt das Unternehmen für ein ganzheitliches Konzept dabei sämtliche Aspekte der Papierherstellung: Wartung und Bedienung der Anlage werden vereinfacht, ein höherer Vernetzungsgrad reduziert Schnittstellen, ein ansprechendes Design sorgt für ein einheitliches Gesamtbild – und zugleich werden Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit verbessert.

Naomi Keitel

Jr. Global Communication Manager

 

t +49 7321 37-2209

Das Ziel unserer langfristig angelegten Design-Studie ist eine erhebliche Verbesserung der Effizienz und Wartungsfreundlichkeit über die gesamten Produktionslinie hinweg. Wir betrachten dabei unterschiedlichste Aspekte, beispielsweise den Automatisierungsgrad der Anlage, die Vernetzung einzelner Bereiche, eine bessere Zugänglichkeit und höhere Sicherheit sowie eine optimierte Verfügbarkeit. Aber auch die Materialität und ein ansprechendes Design spielen bei dem Konzept eine wichtige Rolle.
Dr. Michael Trefz, President Division Projects bei Voith Paper

„Clean Design“ für mehr Effizienz und einen störungsfreien Produktionsprozess

Ein besonderes Augenmerk des neuen Konzepts liegt auf der Implementierung des „Clean Design“, beispielsweise durch die Erhöhung der Sauberkeit im Nassbereich. Weniger Verschmutzungen reduzieren dabei das Risiko ungeplanter Stillstände durch Bahnabrisse; folglich werden die Betriebssicherheit und Maschineneffizienz erhöht und der Produktionsprozess verläuft störungsfrei. Auch geplante Stillstände werden durch besser zugängliche Arbeitsbereiche und einfachere Wartungsabläufe effizienter absolviert. Die Design-Studie ist dabei langfristig angelegt und soll über die kommenden Monate und Jahre schrittweise umgesetzt werden.

Optimierte Mensch-Maschine-Schnittstelle verbessert Wartungsfreundlichkeit

Als Teil der Zukunftsvision wird daher eine einheitlich gestaltete und anwenderfreundliche Bedienoberfläche von der Stoffaufbereitung bis zur Aufrollung eingeführt. Die Mensch-Maschinen-Schnittstelle passt sich dabei durch ein rollenbasiertes Bedienkonzept den individuellen Aufgaben der Nutzer an, was gleichzeitig die Wartungsfreundlichkeit erhöht. Für mehr Effizienz sorgen in Zukunft auch markante SmartLights an einzelnen Komponenten der Anlage. Sie zeigen auf einen Blick den Zustand der Maschine an – und gegebenenfalls, ob ein Eingriff durch den Bediener notwendig ist.

Das Smartphone hat gezeigt, wie eine einfache intuitive Kommunikation zwischen Mensch und Maschine den Alltag in vielen Bereichen effizienter macht. Auch in der Industrie werden dem Bediener die Informationen und alle relevanten Funktionen zukünftig in einer Plattform dargestellt.
Oliver Kunerth, Digital Product Manager bei Voith Paper
Besonderes Augenmerk des neuen Konzepts liegt auf der Implementierung des „Clean Design", beispielsweise durch die Erhöhung der Sauberkeit im Nassbereich und einer einheitlichen Optik. Weniger Verschmutzungen reduzieren dabei das Risiko ungeplanter Stillstände durch Bahnabrisse.
Besonderes Augenmerk des neuen Konzepts liegt auf der Implementierung des „Clean Design", beispielsweise durch die Erhöhung der Sauberkeit im Nassbereich und einer einheitlichen Optik. Weniger Verschmutzungen reduzieren dabei das Risiko ungeplanter Stillstände durch Bahnabrisse.

Automatische Datenanalyse löst reines Monitoring ab

Papermaking 4.0 Lösungen, Sensoren, Feldgeräte, Scanner und Aktuatoren überwachen schon heute den Zustand der Anlage und die Qualität der Produktion in Echtzeit. In den kommenden Jahren wird die automatische Analyse der Daten noch stärker in den Vordergrund rücken und das reine Monitoring ablösen. Intelligente Algorithmen sorgen dann dafür, dass sich die Anlage in Eigenregie in kürzester Zeit selbst optimale Bedingungen für eine ressourcenschonende Produktion schafft. Neue Apps auf der Voith OnCumulus IIoT-Plattform schaffen in naher Zukunft die komplette Transparenz über alle Zustände einer Papierfabrik und geben Produzenten weitreichendes Optimierungspotential. „Eine dieser Apps, das KI-basierte OnEfficiency.BreakProtect System, kann beispielsweise schon heute Empfehlungen aussprechen, wie Abrisse vermieden werden können“, so Oliver Kunerth. Zeit- und kostenintensive Stillstandzeiten lassen sich so minimieren, Wartung und Instandhaltung erfolgen dagegen vorausschauend optimiert.

Die OnCumulus Cloudplattform bietet zukünftig auch eine vernetzte Schnittstelle zu allen Servicefunktionen, wie beispielsweise für die Bestellung von Ersatzteilen über den Webshop oder zum Remote-Service-Center OnPerformance.Lab, die eine effizientere und nachhaltigere Produktion ermöglichen.

Als Teil der Zukunftsvision wird eine einheitlich gestaltete Bedienoberfläche von der Stoffaufbereitung bis zur Aufrollung eingeführt. Die Mensch-Maschinen-Schnittstelle passt sich dabei durch ein rollenbasiertes Bedienkonzept den individuellen Aufgaben der Nutzer an, was gleichzeitig die Wartungsfreundlichkeit erhöht.
Als Teil der Zukunftsvision wird eine einheitlich gestaltete Bedienoberfläche von der Stoffaufbereitung bis zur Aufrollung eingeführt. Die Mensch-Maschinen-Schnittstelle passt sich dabei durch ein rollenbasiertes Bedienkonzept den individuellen Aufgaben der Nutzer an, was gleichzeitig die Wartungsfreundlichkeit erhöht.

Ansprechendes Design für ein ruhiges Gesamtbild

Ansprechendes Design für ein ruhiges Gesamtbild Die Kompetenz von Voith als Full-Line-Anbieter soll in Zukunft auch im Design einer Anlage Widerklang finden. Dabei unterstreichen klare Strukturen, hochwertige Oberflächen und moderne Materialien die besondere Qualität einer BlueLine Stoffaufbereitung und XcelLine Papiermaschine von Voith.

Weitere Informationen und Details zur Papierproduktion der Zukunft finden Sie online unter: Papermaking Vision | Voith.

 

Über das Unternehmen

Über die Voith Group

Die Voith Group ist ein weltweit agierender Technologiekonzern. Mit seinem breiten Portfolio aus Anlagen, Produkten, Serviceleistungen und digitalen Anwendungen setzt Voith Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 20.000 Mitarbeitern, 4,2 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 60 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.

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Über Voith Paper

Der Konzernbereich Voith Paper ist Teil der Voith Group. Als der Full-Line-Anbieter der Papierindustrie liefert er das breiteste Angebot an Technologien, Services und Produkten auf dem Markt und bietet Papierherstellern ganzheitliche Lösungen aus einer Hand. Die kontinuierliche Innovationskraft des Unternehmens ermöglicht eine ressourcenschonende Produktion und unterstützt Kunden dabei, ihren CO2-Fußabdruck maßgeblich zu reduzieren. Mit seinen umfassenden Automatisierungsprodukten und führenden Digitalisierungslösungen aus dem Papermaking 4.0-Portfolio bietet Voith seinen Kunden digitale Technologien auf dem neuesten Stand der Technik, um die Verfügbarkeit und Effizienz ihrer Anlagen in allen Bereichen des Produktionsprozesses zu steigern.

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